Die 36 Stunden-Aktion der KAB ist für Menschen, die sich für mehr soziale
Gerechtigkeit einsetzen möchten, eine gute Möglichkeit mitzumachen.
Menschen jeden Alters können sich engagieren, ein eigenes Projekt starten
oder bei einem KAB-Projekt mitmachen. Neben vielen örtlichen Aktionen
gibt es eine zentrale Aktion in Laupheim.

KAB-Pressemitteilung

36 Stunden-Aktion der KAB

Vom 9. bis 10. Oktober arbeiten KAB´lerinnen und KAB´ler 36 Stunden für die soziale Gerechtigkeit

Mit dem Motto: „Es gibt nichts Gutes außer man tut es“ startet die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) eine Mitmach-Aktion. Menschen jeden Alters, die sich für ein soziales Engagement begeistern, können mitmachen. Ganz gleich, ob sie eine, drei oder sechs Stunden Zeit dafür einbringen.

„Gut Wirtschaften“ ist der Schwerpunkt der KAB in diesem Jahr. Als Bewegung für soziale Gerechtigkeit wollen wir die Wirtschaft mitgestalten, damit sie dem Menschen dient.

In der ganzen Diözese Rottenburg-Stuttgart führen KAB-Gruppen Aktionen durch. Bereits angemeldete Projekte sind beispielsweise der Verkauf von fair gehandelten Produkten, Streuobst-Sammelaktionen zu Gunsten von Selbsthilfeprojekten in Uganda und Gottesdienste zum Thema „Gut Wirtschaften“.

Laupheim: 36 Stunden Altkleider sortieren

Die zentrale Aktion findet in der Sammelzentrale in Laupheim statt. Über 30 Aktivisten aus 10 KAB-Gruppen/Bezirken sortieren 36 Stunden am Stück Kleider für einen Container, der an Projekte nach Uganda verschickt wird. Es wird eine Herausforderung, die 20 Tonnen gebrauchte Kleidung in der angegebenen Zeit zu sortieren.

Mit der Altkleideraktion leistet die KAB einen konkreten Betrag zu nachhaltigem Wirtschaften und tut Gutes für die Menschen in Uganda. Durch die Aufbereitung der deutschen Kleider für die afrikanischen Menschen entstehen in Uganda zusätzliche Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten.

Weitere konkrete Aktionen finden in den Bezirken und Gruppen der KAB statt.

Bezirk Aalen:

Mit einer Plakataktion machen Pflegekräfte aus der KAB auf die Notwendigkeit einer Personalbemessung im Pflegebereich aufmerksam. Die Aktion findet am „Tag der menschenwürdigen Arbeit“ statt, der von Arbeitnehmerbewegungen weltweit getragen wird.

Bezirk Bodensee:

Die KAB sucht zwischen Ailingen und Blitzenreute, Bad Waldsee und Wilhelmsdorf Streuobst, das Mitglieder der KAB-Ortsgruppen und auch Nichtmitglieder im Bezirk Bodensee auflesen und ernten. Aus einem Teil des Obstes wird Apfelsaft zum Verkaufen hergestellt. Mit dem Erlös wird das Schulgeld für Aidswaisenkinder und noch ein Jugendprojekt mitfinanziert. Gleichzeitig hilft die KAB mit, dass bei uns nicht das Obst verkommt und in Afrika, bzw. Uganda, Menschen verhungern.

Die Mitwirkenden werden zusammen mindestens 36 Stunden Obst auflesen und damit ein Zeichen für soziale Gerechtigkeit und für ein ökologisch nachhaltiges Wirtschaften setzen.

In Blitzenreute helfen bei der Streuobstwiesen-Aktion einige Flüchtlinge mit und unterstützen so die Menschen in Uganda.

In Ravensburg werden auf dem Marienplatz köstliche Mangowürfel verkauft. Mit den Produktions- und Handelsbedingungen der Geleewürfel wird aufgezeigt, wie eine gute, nachhaltige und demokratische Wirtschaft aussehen kann.

 

Bezirk Enz-Neckar:

Im Rathaus in Freiberg /Neckar findet die Vernissage der Fotoausstellung „Arbeit - Zeit - Leben“ statt. Die Fotoausstellung ist entstanden aus einem KAB-Fotowettbewerb. Ein Begleitprogramm bietet attraktive kulturelle Veranstaltungen an.

Bezirk Hohenstaufen:

Die KAB interviewt in der Fußgängerzone von Göppingen auf einem roten Sofa Passanten mit der Frage, was für sie „gut Wirtschaften“ bedeutet. Im Vorfeld werden schon Prominente interviewt. Daraus wird ein Videoclip erstellt, der in der Öffentlichkeit und einem politischen Nachtgebet vorgestellt wird.

Bezirk Reutlingen-Horb:

In Nordstetten wird gefallenes Streuobst gesammelt, zu Apfelsaft gepresst und verkauft. Der Erlös geht an ein Selbsthilfeprojekt der KAB in der Diözese Masaka/Uganda.

Die KAB-Gruppe Pfullingen bietet erneut einen Frühstückbrunch mit regionalen, ökologischen und fair gehandelten Produkten an und zeigt so auf, wie gutes Wirtschaften funktionieren kann.

Bezirk Unterer Neckar:

Am „Tag der menschenwürdigen Arbeit“ werden in Heilbronn Mangowürfel verkauft, um auf die ungerechten Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen und Alternativen aufzuzeigen. In einem Gottesdienst wird den Aussagen von Papst Franziskus „Diese Wirtschaft tötet“ nachgegangen und gefragt, was dies für uns bedeutet.

In St. Augustinus in Heilbronn verkauft die KAB Bausteine, mit deren Erlös in Uganda eine Grundschule gebaut wird. Bildung ist eine wichtige Voraussetzung, damit gutes Wirtschaften funktionieren kann.

Überall können sich Menschen informieren, was die KAB unter Gut Wirtschaften versteht.

Die KAB lädt zu allen Veranstaltungen recht herzlich ein. Angaben zu den genannten Terminen und Orten erfahren Sie im KAB-Diözesansekretariat.

Peter Niedergesäss

KAB-Diözesansekretär

Diözesanverband der KAB, Jahnstrasse 30, 70597 Stuttgart

Telefon: 0711-9791-128, E-Mail: PNiedergesaess@blh.drs.de, Homepage: www.kab-drs.de

KAB-Pressemitteilung zum herunterladen

Einladung zur 36 Stunden Aktion in Laupheim

Terminplan zur 36 Stundenaktion -2- zum herunterladen

Bilder der 36 Stunden Aktion