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Abschluss der 36-Stunden Aktion in Laupheim 2015

Die letzten Kleidungsstücke werden zusammengelegt. Alle packen in den letzten Minuten der Aktion nochmals an:


190 Kilo Kleidung reichen für 170 Menschen. Bei der 36-Stunden-Aktion sortierten 88 KAB-Mitglieder 9,8 Tonnen Textilien

Von Freitag 10.30 Uhr bis Samstag 22.30 Uhr wurden in der Sammelzentrale der Aktion Hoffnung, in Laupheim, Altkleider sortiert, verpackt und gepresst für einen Container nach Uganda. Diözesansekretär Peter Niedergesäss von der katholischen Arbeitnehmer Bewegung –KAB- begrüßt die erste Schicht bei der 36-Stunden-Aktion. Dabei machte er deutlich, die KAB ist gegen ein Wirtschaftsystem das eine Wegwerfgesellschaft fördert. Deshalb sammeln KAB-Gruppen Altkleider, sortieren sie und verteilen die Altkleider in Uganda. Die meisten Kleider aus Laupheim müssen in Uganda umgenäht werden, damit sie den Menschen dort passen. Die KAB in Uganda schafft so einkommenschaffende Projekte. Darüber hinaus werden ca. 30% der Ware die nach Uganda geht an die Ärmsten der Armen verteilt.

Die KAB trägt so konkret zu einem fairen Weltwirtschaftssystem bei. Auf der anderen Seite demonstrieren an diesem Wochenende KAB´lerinnen in Berlin gegen TTIP und für eine gerechte Weltwirtschaft. Das macht KAB aus, "wir fordern Gerechtigkeit und schaffen sie durch unsere eigenen Projekte", so Niedergesäss.

Die Aktion in Laupheim ist auf großes Interesse gestoßen. 88 KAB´lerinnen und KAB´ler aus Allemendingen, Ehingen, Munderkingen, Ulm-Einsingen, Erbach, Ravensburg-Weissenau, Bad Waldsee, Heilbronn, Schwäbisch Gmünd, Remshalden-Grunbach, Göppingen und Kirchheim/T sortierten 9,8 Tonnen Altkleider in exakt 36 Stunden.

Am Freitagmorgen startete nach einer Einführung an zwei Tischreihen die erste Schicht mit 15 Frauen und Männer aus der KAB. Mit ugandischer Musik im Hintergrund, falteten sie Hosen, Blusen, Röcke, Hemden und Handtücher und legen sie fein säuberlich in kompakte Holzboxen. Die Kleidung wurde von Fachfrauen der Aktion Hoffnung in Winter- und Sommerware vorsortiert. Beschädigte oder besonders wertvolle Markenware wird nicht verschickt.

Ist eine der Holzkisten voll, werden die Kleidungsstücke mit Stoffbändern zusammengeschnürt und fertig ist das Bündel. Die Bündel werden gepresst und ca. 25 Bündel geben einen Ballen mit 190 Kilogramm. In einen 10 Tonnen Container passen 52 Ballen.

Nach Roman Engelhart, Geschäftsführer der Sammelzentrale der Aktion Hoffnung, reicht ein Ballen Winterkleidung aus um ca. 150 Menschen neu einzukleiden, bei Sommerkleidung sogar 170. Die KAB in Uganda kann mit den 9,8 Tonnen insgesamt 7500 Menschen neu einkleiden.

Die Container gehen erst Anfang November auf die weite Reise, wie KAB-Sekretär Peter Niedergesäss berichtet. Es dauert dann acht bis zehn Wochen bis die Kleider über Ulm-Dornstadt, Hamburg, Mombasa in Kampala, der Hauptstadt von Uganda ankommen, von wo aus sie dann verteilt werden.

Die 36-Stunden-Aktion freut auch Ben Mutebi, CWM/KAB-Jugendsekretär in Uganda. Er berichtet über die Verwendung der Kleidung in seinem Heimatland. Gleichzeitig macht Fotos, um von der Arbeit der KAB-Mitglieder in Laupheim berichten zu können. „Es ist schön, dass die Solidarität hier so aktiv gelebt wird“ findet Ben.

Die Aktion in Laupheim wurde vom Internationalen Team begleitet. Sie versorgten die Menschen mit Getränken, Essen und Informationen aus Uganda, wenn es eng wurde halfen sie beim Kleidersortieren mit. Die Schicht zwischen2.30 Uhr und 6.30 Uhr wurde vom Internationen Team bestritten. Sie wurden unterstützt von den beiden Ugandern Hatice und Frank die in Stuttgart leben. Als sie von der Aktion hörten, entschieden sie sich spontan die Aktion zu unterstützen. Viele von vom Internationalen Team waren 20 bzw. 25 Stunden auf den Beinen. Susanne Lutz und Peter Niedergesäss waren von den 36 Stunden insgesamt 31 Stunden aktiv. Susanne Lutz fuhr mit dem Gefühl, eine großartige Aktion der KAB unterstützt zu haben, nach Hause.

Diözesanvorsitzender Ernst Bodenmüller war in Laupheim erfreut über die vielen positiven Rückmeldungen und dem Wunsch, die Aktion zu wiederholen.

 

Geschafft 36 Stunden Kleider sortiert, das ist ein Grund zum Feiern


Bericht: Schorndorfer Nachrichten 28. 10.

Bericht: Bad Waldsee 24.10.2015

Bericht: Heilbronner Stimme 21.10.2015

Bericht 36 Stundenaktion Kath. Sonntagsblatt

Bericht, Schwäbische Zeitung v. 10.10.2015

Bericht, Schwäbische Zeitung Laupheim vom 12.10.

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