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Die KAB will jungen Familien Orte zur Verfügung stellen, wo sie durch Erfahrungsaustausch zur eigenen Lebensbewältigung, in Fragen der Partnerschaft, der Erziehung und der Arbeitswelt sich gegenseitig Hilfe sind. Durch die Unterstützung bei gemeinsamen Aktionen will die KAB junge Familien ermutigen, ihren Stellenwert in Kirche und Gesellschaft zu stärken. Treffs junger Familien in der KAB sind dazu der richtige Ort. Wenn wir von Familien reden, meinen wir, wenn Erwachsene mit Kindern zusammen leben. 

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Haben Sie Interesse am Familientag
- und Gedächtnistraining mit Gregor Staub- der Jungen Familien in der KAB

Bild für Familientag Innenseite 2010 Kirchheim Teck

Hier können Erwachsene, Mütter, Väter und Ihre Kinder den ganzen Tag vieles erleben. Kommen, mitmachen, sehen, staunen, erleben und sich begegnen. Neben der Möglichkeit, bekannte Gesichter wieder zu treffen und neue kennen zu lernen, wird Gedächtnistrainer, Gregor Staub einen Teil des Tages prägen.

Infobrief zum Familientag

Infos zum Familientag

Schulstart ohne Not - KAB wirbt im 2. Jahr um Spenden

Die Zahl der Kinder unter 15 Jahren, die von Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II (ALG II) leben müssen, steigt weiter und ist trotz guter Konjunktur unakzeptabel hoch. Im Landkreis Göppingen werden zum nächsten Schuljahr ca. 200 Kinder eingeschult, die diese Leistungen der Existenzsicherung beziehen.

Die Kinder müssen die Chance haben, den Ansprüchen, die die Schulen stellen, materiell gerecht werden zu können. Die Materiallisten, die die Schulen zur Einschulung herausgeben, sind meist lang und die Anschaffung der geforderten Materialien teuer, erst recht, wenn sie denn gut sein sollen. Es ist dringend notwendig, dass entsprechende Bedarfe über ALG II bzw. Sozialhilfe finanziert werden. Unsere gemeinsame Aktion möchte dafür werben.

Grundgedanke der Konzeption ist, dass den Familien Zugang zu qualitativ guten, neuwertigen Schulsachen ermöglicht wird. Neben der konkreten Hilfe für die Kinder und ihrer Eltern möchten wir mit dieser Aktion für dringenden politischen Handlungsbedarf in diesem Bereich werben.

Entstehung der Aktionsidee:
In Arbeitskreis Junge Familien der KAB wurde nach einer ausführlichen Informations- und Diskusionsrunde über die weitere Verarmung von Familien überlegt wie Familien und deren Kinder am Besten vor Ort geholfen werden kann. Dort wurde in Ansätzen diese Idee überlegt und in Göppingen Beispielhaft mit den Partnern diese Idee bis zu Umsetzung weiter entwickelt.

 


Ansprechpartner für die KAB ist:
Ákos Csernai-Weimer
KAB-Sekretär
Göppingen 


Die KAB beteiligt sich mit der Aktion auch bei der Initiative
"Das ist ungerecht! Aktiv gegen Kinderarmut"

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Kindergeld als Spielball der Politik

Mal soll sie noch im Jahr 2007 kommen, dann 2010 und jetzt vielleicht doch schon 2009. Na ja, wir wissen es nicht genau. Die, die es wissen sollten, verbreiten nur Verwirrung mangels Sachkenntnis. Richtig ist, dass die Höhe des Kindergeldes sich ableitet von der Höhe des steuerfrei zu stellenden Existenzminimums des Kindes.



Der Bundestag hat sich schon 1995 verpflichtet alle 2 Jahre einen aktuellen Bericht darüber herauszugeben. Nur hat er nicht versprochen die Berechnungsgrundlagen nicht zu verändern. Schaut man sich mal den Existenzminimumsbericht Nr. 5 vom 2004 und Nr. 6 von 2006 an, stellt man mit Verwunderung fest – und dabei bleibt einem fast die Luft weg -, dass die Wohnkosten und auch alle anderen Kosten exakt gleich geblieben sind. Jeder Mensch der einkaufen geht und eine eigene Wohnung besitzt oder zur Miete wohnt weiß, da kann was nicht stimmen. Ja eben, die Zahlen standen vorher schon fest, hat man den Eindruck und die Politiker haben gerechnet, bis das festgelegte Ergebnis herausgekommen ist.



In dieses makabre Spiel mit der Kinderarmut reiht sich auch Baden Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger ein, indem er fordert die Kindergelderhöhung auszusetzen, bis eine Neuverschuldung des Bundes erreicht werde. Herr Oettinger, ich kann Ihnen nur laut zurufen: „Sie haben die Systematik des Kindergeldes nicht verstanden. Kindergeld ist kein Almosen des Staates, das nach belieben verteilt, erhöht oder ausgesetzt werden kann. Nein, Herr Oettinger, Kindergeld ist Rückgabe von Diebesgut. Der Staat zieht von Familien zu viel Steuern ein, da sie Ehepartner ohne Kinder gleich besteuert, wie Ehepartner mit Kindern“.



Das Bundesverfassungsgericht stellte fest, dass die steuerliche Freistellung des Existenzminimums für Kinder durch Freibeträge und / oder durch Zahlung von Kindergeld erfolgt. So wird das nichts mit dem Kinderland. Kinder dürfen für Familien nicht ein Armutsrisiko bleiben und auch nicht zum Spielball der Politik werden.




 

Kinderland gerät unter die Gleise

Leserbrief zum Beschluß  Stuttgart 21 zu bauen 

Stuttgart 21 Kinderland Baden Württemberg KAB Rottenburg Stuttgart                             Stuttgart 21 Kinderland Baden Württemberg KAB Rottenburg Stuttgart

Herzlichen Dank Herr Oettinger.

Mit Ihrer Entscheidung und den tiefen Griff in die Geldschatulle des Landes haben Sie Ihre Prioritäten im Land offen gelegt.
Die Idee, das Land Baden-Württemberg zum kinderfreundlichsten Land zu machen, wird hiermit endgültig begraben, ab 2010 sogar buchstäblich vergraben.
Mir war es schon im Vorfeld nicht klar, wie Sie Ihr Ziel erreichen wollen, wenn in den letzten Jahren immer weniger in Bildung investiert wurde, die Wohnungsbauförderung ein einziges Fiasko ist, Familienbildungs- und Familienerholungsmaßnahmen nicht mehr gefördert werden, das Land die Förderung der Schulsozialarbeit eingestellt hat, um hier nur ein paar Beispiele zu nennen. Jetzt haben Sie für Klarheit gesorgt. Es ist auf einen Schlag jedem klar geworden, warum diese Sparmaßnahmen so nötig waren.
Es entsteht eine riesige freie Fläche mitten in Stuttgart. Dort sollen neue Wohnungen entstehen, aber ob sich das Mehrkinder-Familien leisten können, mag ich jetzt schon bezweifeln. Baden-Württemberg hat als einziges Bundesland in Deutschland den sozialen Mietwohnungsbau völlig aufgegeben. Immer mehr Stunden an den Schulen fallen aus. Tausende Lehrerstellen sind nicht besetzt. Förderunterricht an den Schulen gibt es schon lange nicht mehr. Diese Situation ist nicht neu, wird sich aber noch verschärfen.
Ich höre die Vertreter der Wirtschaft schon immer lauter klagen, dass die Jugend nicht ausbildungsfähig ist. Das macht nichts, kann man jetzt erwidern, dafür können wir bald (ab 2016), wegen dem Tunnelbahnhof, 2 Minuten schneller von Stuttgart nach Ulm mit dem Zug fahren, als mit dem bisherigen Kopfbahnhof. Das ist wirklich eine tolle Investition für unsere Kinder und deren Zukunft.
Herr Oettinger, herzlichen Glückwunsch zu Ihrem „neugeborenen Kind" mit dem Namen „Baden-Württemberg 21“. Womöglich haben Sie das schon im Hinterkopf gehabt, als Sie das "Kinderland Baden-Württemberg" ausgerufen haben.

Weitere Infos und Kontakt

   
Ákos Csernai-Weimer 

KAB Regionalsekretariat
Raabestraße 7
73037 Göppingen

Tel.: 07161/639 664
email: acsernaiweimer@blh.drs.de 

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