KAB und Betriebsseelsorge unserer Diözese befassen sich gegenwärtig mit dem Schwerpunkt „Gute Arbeit“. Die hartnäckige Massenarbeitslosigkeit, die auch durch den gegenwärtigen konjunkturellen Aufschwung nicht gebrochen wird, führt dazu, dass die Menschen ihre Ansprüche an die Erwerbsarbeit immer weiter herunterfahren: „Hauptsache Arbeit – frag nicht welche...“
Kein Wunder, dass die Arbeit immer mehr an Recht und Würde verliert. In vielen Fällen sichert sie nicht einmal mehr ein ausreichendes Einkommen.
Die Kampagne „Gute Arbeit“ will gegen diese Zerfallserscheinungen vorgehen. „Gute Arbeit“ entscheidet über die Zukunft des Wirtschafts- und Industriestandortes Deutschland. Wir können unsere Spitzenposition in der Weltwirtschaft nur behalten und ausbauen über innovative, hoch motivierte und qualifizierte Arbeit – sie ist der einzige „Rohstoff“ unseres Landes.
Die Arbeitslosigkeit ist keineswegs mit billigen Jobs zu überwinden, ganz im Gegenteil!
Nur Arbeit mit Recht und Würde ist produktiv und zukunftsfähig. Nicht umsonst bindet die Katholische Soziallehre die Ausgestaltung der Erwerbsarbeit an bewährte Kriterien wie etwa den „gerechten“ Lohn, Familienverträglichkeit, humane Arbeitsbedingungen und Mitbestimmung.
KAB und Betriebsseelsorge laden Kirchengemeinden, Verbände und Organisationen ein, mit diesem Thema umzugehen. Die Hauptamtlichen beider Organisationen beraten Sie gerne und stehen auch für Aktionen und Veranstaltungen zur Verfügung.
Auf der neuen Homepage finden Sie Materialien und Aktionsanregungen für Ihre Arbeit vor Ort, zwei Postkarten und Gottesdienstentwürfe. Vor allen Dingen können Sie dort Ihre Meinung, Ihr Erlebnis und Ihre Erfahrungen mit guter und schlechter Arbeit uns mitteilen.
Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Klicken Sie hin.






