18.06.2017

Pilgern durch die südliche Toskana

Bereits zum vierten Mal war KAB-Diözesanpräses Emil Benk mit einer Pilgergruppe unterwegs auf der Via Francigena, dem uralten Pilgerweg vom englischen Canterbury nach Rom. Dieses Frühjahr ging es für die 20 Fußpilger durch die südliche Toskana von San Miniato 210 Kilometer bis nach Acquapendente über beeindruckende Städte und Ortschaften wir San Gimignano und Siena.

Bei bestem Wanderwetter war die Stimmung unter den Teilnehmenden glänzend. Nach der Anreise per Flugzeug von Stuttgart nach Florenz führte der Weg in zehn Tagesetappen durch herrliche Natur mit prächtigen Panoramablicken. In der hügeligen Landschaft gab es vielerlei Blumen und Pflanzen zu bewundern, aber auch Vögel, Eidechsen oder Schlangen. Die Gruppe kam durch zahlreiche wunderschöne, oftmals mittelalterlich anmutende Ortschaften. Unterwegs kamen viele gute Gespräche zustande. Unvergesslich in Erinnerung bleiben auch das vielfältige und typisch italienische Essen sowie die feinen Weine, die gemütlichen Abende in guter Gemeinschaft und – nicht zu vergessen – die miteinander gefeierten Gottesdienste und auch die täglichen geistlichen Impulse zum Thema „Pilgern mit dem Apostel Jakobus“.

Für die Stadt Siena, eine der schönsten Städte der Toskana, nahmen sich die Wallfahrer einen ganzen Tag Zeit und arrangierten eine Führung zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Die Pilgernden denken gerne an diese dreizehntägige Reise zurück, sind dankbar für die sehr gute Organisation und die unversehrte Rückkehr.

Im Mai 2018 wird die letzte Etappe auf der Via Francigena gepilgert – in acht Tagen sollen die ca. 170 Kilometer von Acquapendente über Viterbo bis zum Petersplatz nach Rom gemeistert werden. In der „ewigen Stadt“ wird die Gruppe dann noch einige Tage verbringen. Das Resümee der diesjährigen Pilgerwanderung lautete für alle Teilnehmenden in etwa wie folgt: „Es waren wunderschöne Tage und wir freuen uns bereits auf die Wanderungen und auf den Abschluss in Rom im kommenden Jahr.“