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Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart

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Petition für einen fairen Handel.

Aufruf zur Unterzeichnung

Die Petition hat bereits über 109.000 UnterzeichnerInnen. Peter Niedergesäss ruft zum Endspurt auf.

Milchwerke Berchtesgardner Land unterzeichnen KAB-Petition

Die Katholische Arbeitnehmer Bewegung und Peter Niedergesäss haben die Petition gestartet:

Fluchtursachen bekämpfen: Faire Handelsverträge für Ostafrika

Das vor der Ratifizierung stehende Wirtschaftspartnerschaftsabkommen der EU mit Ostafrika führt zu einem weiteren unfairen Handel und zerstört die Lebensgrundlagen der Bauern in Uganda und damit aller Menschen in Region.

Wir sind dankbar, dass es Unternehmen gibt die sich an diesen unfairen Handelspraktiken nicht beteiligen und unsere Petition mitunterzeichnen. Besonders schön, dass es solche sind, die seit Jahren einen Fairen Handel mit fairen Erzeugerpreisen fördern - ob im Globalen Süden wie dwp – die Weltpartner oder die Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG, hier bei uns im Globalen Norden. Letztere haben gerade erst den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2019 für Unternehmen mittlerer Größe gewonnen – es freut uns sehr, dass sie nun unsere Petition mittragen.

Herzlich Willkommen im Kreis der Unterzeichner!

Statement des Geschäftsführers Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG, Bernhard Pointner

„Faire Preise sichern regional gewachsene Erzeugerstrukturen!“ Das können wir aus eigener Erfahrung bestätigen. Neben fairen Milchpreisen für unsere Landwirte zwischen Watzmann und Zugspitze engagieren wir uns deshalb seit inzwischen 8 Jahren aktiv um den Einsatz Bio&Fair Zutaten weltweit in unserem Sortiment. So beziehen wir heute schon Bio&Fair Zutaten der Südhalbkugel wie Zucker, Kakao, Bananen und Mangos und setzen uns damit ein für weltweit faire Handelsbeziehungen. Das ist ein Grund, warum wir die von unserem Partner, dwp – die Weltpartner in Ravensburg unterstützte Petition unterzeichnet haben.

Denn es ist unverständlich, was hier momentan passiert: Übersee-Soja - meist gentechnisch verändert - wird als Futtermittel für die Kühe eingeführt, die dann in Deutschland mehr Milch erzeugen, als im eigenen Land abgesetzt werden kann. Der in der EU produzierte Milchüberschuss (Selbstversorgungsgrad 115%) wird subventioniert nach Afrika zu Billigpreisen exportiert und zerstört dort die gewachsenen landwirtschaftlichen Strukturen. Zu allem Überfluss bleibt die in der Landwirtschaft anfallende Gülle bei uns und führt in Deutschland zu den nach Malta schlechtesten Grundwasser-Nitratwerten in der ganzen EU. Auch wenn wir selbst kein Milchpulver produzieren, so passt es nicht in unsere Philosophie nach Afrika Milchpulver oder gar frische Milchprodukte zu exportieren“.

Wir wünschen den Initiatoren viel Erfolg für die Petition.
Bernhard Pointner

Petition für faire Handelsverträge mit Ostafrika

Fluchtursachen bekämpfen: KAB sammelt 75.000 Unterschriften.

Nach einem Tag gleich 20.000 Unterzeichner, nach zwei Wochen 60.000. Inzwischen läuft es etwas langsamer, aber ein kleiner katholischer Verband in Württemberg hat es dennoch geschafft, innerhalb von fünf Wochen mehr als 72.000 Unterschriften zu sammeln; das Ziel von 75.000 wird bald erreicht sein. Einerseits ist Peter Niedergesäss, Diözesansekretär der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Rottenburg-Stuttgart, überrascht über den Zuspruch. Es ist seine erste Online-Petition – und der Titel "Faire Handelsverträge für Ostafrika" klingt nicht gerade nach Bürgernähe. Andererseits weiß er, was alles an dem Thema dranhängt: Armut und Flucht.....

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Petition für einen fairen Handel.

Es geht uns dabei hauptsächlich um Afrika. Die EU hat erst im Herbst 2017 den Ländern in Ostafrika, ein sogenanntes Wirtschaftspartnerschaftsabkommen aufgedrückt. Sie wehren sich dagegen und wir wollen sie dabei unterstützen.

Ab dem 1.September können Sie auch Online abstimmen unter:

www.change.org/fairer-handel

Liebe KAB Verantwortliche,

Schwerpunkt der Aktion „36 Stunden für soziale Gerechtigkeit“ ist in diesem Jahr der Einsatz für einen fairen Handel. Dabei geht es uns hauptsächlich um Afrika. Die EU hat erst im Herbst 2017 den Ländern in Ostafrika, ein sogenanntes Wirtschaftspartnerschaftsabkommen aufgedrückt. Sie wehren sich dagegen und wir wollen sie dabei unterstützen. Es geht uns insbesondere auch um unsere Partner in der KAB in Uganda.

Wir engagieren uns für einen Handel auf Augenhöhe, der den afrikanischen Staaten eine Chance zur Entwicklung ermöglicht und nicht weiterhin Flucht verursacht.

Konkretere Informationen finden Sie dazu in der Broschüre Fair Trade – now! Von der KAB.

Wir wollen, dass die zuständige EU-Kommissarin Frau Cecilia Malmström, die Handelsverträge mit Ostafrika neu verhandelt. Wir unterstützen damit die Forderungen der ostafrikanischen Länder. Ihr Votum können Sie ab September 2018 online über change.org

abgeben. Oder schriftlich auf einer Petitionskarte. Dieser Flyer mit der Petitionskarte kann ebenfalls hier heruntergeladen werden. Wir sammeln Unterschriften schriftlich oder online bis Ende des Jahres.

Bei unseren Aktivitäten zu den Europawahlen am 26.05.2019, werden wir die Ergebnisse der Petition einbringen und die Kandidatinnen und Kandidaten dazu befragen, was sie tun für einen fairen Handel mit Afrika.

An unseren Info-Ständen verkaufen wir getrocknete Ananas aus Uganda, um selbst einen Beitrag zum fairen Handel zu leisten.

Den Gottesdienstvorschlag können Sie gerne an Ihren Gemeindepfarrer weitergeben. Er ist bestimmt dankbar für den Gottesdienstentwurf. Die KAB-Gruppe kann dann nach dem Gottesdienst getrocknete Ananas verkaufen und Unterschriften für unsere Petition sammeln.

Wir sagen Ihnen heute schon vielen Dank für Ihren Beitrag zu einer gerechten Welt durch unsere Petition für einen fairen Handel, zwischen Ostafrika und Europa.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Freude bei den vielfältigen Aktionen. Bitte informieren Sie uns von diesen Aktionen.

Mit solidarischem Gruß

Peter Niedergesäss

KAB – Diözesansekretär

Detaliertere Informationen zur Petition fairer Handel

Fairer Handel Anregungen, Impulse, Liturgische Bausteine Zur 36 Stunden Aktion 2018 der KAB Rottenburg - Stuttgart

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„Die KAB-Petition wird dazu beitragen, die endgültige Entscheidungen zum Wirtschaftpartnerschaftsabkommen der EU mit Ostafrika zu beeinflussen“

Tübingen - Interview mit Africa Kiiza von SEATINI aus Uganda

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