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Pressebericht 36-Stunden-Aktion

KAB-Pressemitteilung

Apfelsaft für Uganda – eine 36 Stunden-Aktion der KAB

Vom 7. bis 8. Oktober 2016 arbeiten KAB´lerinnen und KAB´ler 36 Stunden für soziale Gerechtigkeit

Mit dem Motto: „Es gibt nichts Gutes außer man tut es“ startet die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) eine Mitmach-Aktion. Menschen jeden Alters, die sich für ein soziales Engagement begeistern, können mitmachen. Ganz gleich, ob sie eine, drei oder sechs Stunden Zeit dafür einbringen.

„Gut Wirtschaften“ ist der Schwerpunkt der KAB. Als Bewegung für soziale Gerechtigkeit wollen wir die Wirtschaft mitgestalten, damit sie dem Menschen dient. Die KAB setzt sich für faire Handelsbeziehungen ein. Deshalb will sie mit anderen Verbänden zusammen die sozial ungerechten und undemokratischen Handelsabkommen TTIP und CETA mit den USA und Kanada verhindern.

„Wenn Arbeits- und Umweltschutz als Wirtschaftshemmnis verstanden werden und zu Schadenersatzforderungen führen, dann wird vollends abgebaut, was unsere Gesellschaft und Wirtschaft einmal stark gemacht hat. Das macht deutlich, Wirtschaft und Politik brauchen ethische Kriterien, an denen sie sich orientieren müssen“, erklärt KAB-Diözesansekretär Peter Niedergesäss.

In der ganzen Diözese Rottenburg-Stuttgart führen KAB-Gruppen Aktionen durch. Bereits angemeldete Projekte sind beispielsweise der Verkauf von fair gehandelten Produkten, Streuobst-Sammelaktionen zu Gunsten von Selbsthilfeprojekten in Uganda und Gottesdienste zum Thema „Gut Wirtschaften“.

Laupheim: 36 Stunden Altkleider sortieren

Die zentrale Aktion findet erneut in der Sammelzentrale in Laupheim statt. Über 70 Aktivisten aus 10 KAB-Gruppen/Bezirken sortieren 36 Stunden am Stück Kleider für einen Container, der an Projekte nach Uganda verschickt wird. Es wird eine tüchtige Herausforderung, die 20 Tonnen gebrauchte Kleidung in nur 36 Stunden zu sortieren.

Mit der Altkleideraktion leistet die KAB einen konkreten Betrag zu nachhaltigem Wirtschaften und tut Gutes für die Menschen in Uganda. Durch die Aufbereitung der deutschen Kleider für die afrikanischen Menschen entstehen in Uganda zusätzliche Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten. Dieses Projekt schafft faire Handelsbeziehungen, betont die KAB.

Weitere konkrete Aktionen finden in den Bezirken und Gruppen der KAB statt.

Bezirk Bodensee:

Die KAB sucht zwischen Ailingen und Blitzenreute und Bad Waldsee Streuobst, das Mitglieder der KAB-Ortsgruppen, Nichtmitglieder und Schüler  im Bezirk Bodensee auflesen und ernten. Aus einem Teil des Obstes wird Apfelsaft zum Verkaufen hergestellt. Mit dem Erlös wird das Schulgeld für Aidswaisen und auch ein Jugendprojekt mitfinanziert. Gleichzeitig hilft die KAB mit, dass bei uns nicht das Obst verkommt und in Afrika bzw. Uganda, Menschen verhungern.

Die Mitwirkenden werden zusammen mindestens 36 Stunden Obst auflesen und damit ein Zeichen für soziale Gerechtigkeit und für ein ökologisch nachhaltiges Wirtschaften setzen.

In Blitzenreute helfen bei der Streuobstwiesen-Aktion einige Flüchtlinge mit und unterstützen so die Menschen in Uganda.

Bezirk Esslingen:

In Kirchheim macht sich die KAB stark, dass ein Altkleidercontainer aufgestellt wird. Aus Anlass der Eröffnung des Containers informiert die KAB über die „Aktion Hoffnung“ wo die Altkleider sortiert werden und wie die Altkleider in Afrika verteilt werden.

Bezirk Hohenrechberg:

In der Schwäbisch Gmünder VHS wird die Foto-Ausstellung „Top oder Flop – Gute Arbeit für Wenige, prekäre Arbeit für Viele?“ eröffnet.

Gezeigt werden Fotos aus dem Wettbewerb „Arbeit im Blick“. Bei der Eröffnung werden Leni Breymaier, Landesbezirksleiterin ver.di, und Dr. Ulrich Walwei vom Institut für Arbeits- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg über die Zukunft der Arbeit diskutieren. Während der Ausstellung findet ein Begleitprogramm mit attraktiven kulturellen Veranstaltungen statt.

Bezirk Hohenlohe:

Die KAB ist drei Tage mit der Ausstellung „Gute Pflege“ auf der Wirtschaftsmesse in Künzelsau vertreten. Sie macht auf die belastende Arbeit in der Pflege aufmerksam und zeigt Wege auf, wie Gute Pflege gelingen kann. Dazu werden Unterschriften für die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der Krankenversicherung gesammelt.

Bei der Landesgartenschau in Öhringen macht die KAB mit einer Liegestuhlaktion auf die Bedeutung des Sonntags aufmerksam. Unter dem Motto: „Gott sei Dank ist wieder Sonntag – Sonntag stoppt den Stress!“ finden mit den Besuchern der Landesgartenschau interessante Gespräche und Aktionen statt.

Bezirk Hohenstaufen:

Ausstellungseröffnung „Gute Pflege“ am 5. Oktober und politisches Nachtgebet zum Thema „Zeit“ mit der IG Metall, in der Klinik am Eichert in Göppingen

Desweiteren findet ein Vortrag über die „Ökonomie des Teilens“ mit Paul Schobel während der Ausstellung statt.

Bezirk Heidenheim:

Mit einem Aktionstag macht die KAB in Heidenheim auf eine notwendige Reform der Rentenversicherung aufmerksam. Mit dem Modell der KAB für eine solidarische Alterssicherung zeig die KAB Wege auf, wie in Zukunft Altersarmut verhindert werden kann.

Die Ausstellung „Gute Pflege“ wird in Königsbronn vom 28. September bis 3. Oktober gezeigt.

Ebenfalls in Königsbronn organisiert die KAB im  Oktober ein Maultaschenessen zu Gunsten der  Partnergruppe in Uganda

 

Bezirk Rems-Murr:

In Grunbach findet eine interessante politische Diskussion mit Bundestagsabgeordneten zum aktuellen Stand der Handelsverträge TTIP und CETA mit den USA und Kanada statt. Die Besucher erwartet ein spannender Abend. Die Ergebnisse der Diskussion wird die KAB mit konkreten Aktionen umsetzen.

Bezirk Reutlingen-Horb:

In Nordstetten wird gefallenes Streuobst gesammelt, zu Apfelsaft gepresst und verkauft. Der Erlös geht an ein Selbsthilfeprojekt der KAB in der Diözese Masaka/Uganda.

Die KAB-Gruppe Pfullingen bietet erneut einen Frühstückbrunch mit regionalen, ökologischen und fair gehandelten Produkten an und zeigt so auf, wie gutes Wirtschaften funktionieren kann.

Bezirk Schwarzwald-Baar-Heuberg:

Am Tag der menschenwürdigen Arbeit setzt die KAB in Aichhalden ein Zeichen für decent work im Rahmen einer internationalen Gebetskette.  Diese Gebetskette für menschenwürdige Arbeit wird von der KAB quer durch ganz Deutschland organisiert.

Überall können sich Menschen informieren, was die KAB unter Gut Wirtschaften versteht.

Die KAB lädt zu allen Veranstaltungen recht herzlich ein. Angaben zu den genannten Terminen und Orten erfahren Sie im KAB-Diözesansekretariat.

Peter Niedergesäss

KAB-Diözesansekretär

Diözesanverband der KAB, Jahnstrasse 30, 70597 Stuttgart

Telefon: 0711-9791-128, E-Mail: PNiedergesaess@blh.drs.de, Homepage: www.kab-drs.de

 

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