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Publikumspreis

Publikumspreis der „Oscars des fairen Handels“ an KAB Rottenburg-Stuttgart

Der Publikumspreis bei Deutschlands größter Auszeichnung für herausragende Akteure im fairen Handel geht 2020 an die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Sie erhält diesen begehrten Preis am Abend des 25. März 2020 in Berlin für ihre Kampagne „Fluchtursachen beseitigen – Fairer Handel mit Ostafrika“.

 

Alle 2 Jahre verleiht Fairtrade Deutschland die Fairtrade Awards an Unternehmen, Organisationen und Zivilgesellschaft. Zum Gewinner des Publikumspreis 2020 wurde mit überzeugendem und deutlichem Abstand die KAB Rottenburg-Stuttgart gekürt.

Die KAB der Diözese Rottenburg-Stuttgart hatte sich mit ihrer Kampagne „Fluchtursachen beseitigen – Fairer Handel mit Ostafrika“ für diesen Preis beworben.

 

Und darum geht es bei der 2018 gestarteten Kampagne:

Die KAB hat eine Petition gegen das 2017 mit den ostafrikanischen Ländern abgeschlossene EU-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPA) auf den Weg gebracht. Dieses Abkommen zwingt die dortigen Länder, ihre Märkte für europäische Produkte zu öffnen. Mit der Folge, dass subventionierte Landwirtschaftsprodukte aus Europa die Existenz der Bauern Ostafrikas gefährden. Die Folge ist für viele Afrikaner die Flucht vor Hunger und Elend nach Europa.

Die KAB hat deshalb diese Petition gestartet, um die Menschen in Afrika zu unterstützen und sie in die Lage zu versetzen, eine eigene Existenz aufzubauen.

Die KAB und inzwischen über 118.00 Unterzeichner fordern die zuständige EU-Handelskom-missarin Malmström (Stand: 2018) und Entwicklungsminister Müller auf:
„Stoppen Sie das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit der Ostafrikanischen Gemeinschaft. Stellen Sie sicher, dass die Bauern in Ostafrika nicht ihrer Existenz beraubt werden und Nahrungssicherheit gewährleistet wird.“

Für die KAB gewinnt der internationale Handel im Zeitalter der Globalisierung immer mehr an Bedeutung. KAB-Diözesansekretär Peter Niedergesäss weist darauf hin, dass „neue Handelsabkommen sowohl Verbraucher- als auch Arbeitnehmerrechte gefährden. Hier geht es eindeutig um eine Machtverschiebung von der Politik hin zu Kapitalinteressen. Eine Politik, die das mit sich machen lässt, entmachtet sich selber. Statt neue Handels-Imperien aufzubauen, müssen Regeln für „Fairen Handel“ entwickelt und von der Völkergemeinschaft ratifiziert werden.“

Mit ihrer Bildungsarbeit und konkreten Projekten trägt die KAB dazu bei, dass verantwortungsbewusste Konsumenten ihr Einkaufsverhalten an ökologisch und sozial fair erzeugten und gehandelten Produkten orientieren. Niedergesäss: „Wir werden das auch in Zukunft tun und uns für eine „Ökonomie des Teilens“ einsetzen anstatt auf Konkurrenz zu setzen. Der Preis motiviert uns, uns noch stärker zu engagieren.

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