Die Lange Tafel gegen Altersarmut
Jetzt löffeln wir die Suppe aus!
Die „Lange Tafel gegen Altersarmut” findet seit 2017 jährlich statt, ausgenommen sind die Jahre 2020, 2021 und 2024. Inhaltlich dreht sich die Veranstaltung um die folgenden thematischen Schwerpunkte::
- Erklärung woher kommt Altersarmut
- Wer ist vor allem betroffen
- Wann spricht man von Armut
- Cappuccino-Modell erklärt
- Rentensystem erklärt
- Was macht ihre Arbeit wertvoll?
Bei jeder Auflage der „Langen Tafel gegen Altersarmut” werden rund 120 Mahlzeiten ausgegeben. Dies ist zum einen durch Spenden möglich. Dabei sind alle Beträge willkommen! Einige Teilnehmer spenden, ohne selbst essen zu wollen, andere geben für eine Spende ihr letztes Geld. So kommen Jahr für Jahr zwischen 800 und 1 000 Euro zusammen. Die Hauptkosten der Veranstaltung trägt überwiegend die KAB und gibt die Spenden 1 zu 1 weiter oder stockt diese gegebenenfalls auf.
Forderungen
Teil der Langen Tafel gegen Altersarmut sind auch konkrete politische Forderungen an die Politik. Diese umfassen:
- KAB-Rentenmodell
- Mindestlohn auf KAB Niveau von 15,56 €
- Einnahmenseite in der Rentenversicherung vergrößern
- Auskömmliche Rente
- Grundsicherung
Bisherige Gäste bzw. Interviewpartner*innen waren unter anderem:
- Heike Baehrens (MdB SPD)
- Peter Schad (DGB-Gewerkschaftssekretär)
- Alex Maier (OB-Göppingen)
- Edgar Wolff (Landrat Göppinen)
- Roland Sauter (Sprecher Landesarmutskonferenz Ba-Wü)
Helfer:innen:
- Kuchenspenden waren die ersten Jahre Schülerinnen der Berufsfachschule für Pflege und Altenpflegehilfe in Göppingen
- Das Letztes mal hat der Bürgermeister von Gammelshausen Daniel Kohl mitgeholfen beim Essen servieren – wollte schon 2024 – ist jedoch wegen Regen ausgefallen.