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Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart

Klimagerechtigkeit

Klimagerechtigkeit – das bedeutet die Verbindung zwischen sozialer und ökologischer Verantwortung. Wir als KAB verstehen uns als Bewegung für soziale Gerechtigkeit. Aus diesem Grund müssen wir die Erkenntnisse der letzten Jahre anerkennen: Die Klimakrise ist vor allem eine Frage der Gerechtigkeit! Menschen sind weltweit bereits unterschiedlich stark von den Folgen der Klimakrise betroffen. Klimagerechtigkeit umfasst außerdem eine Generationengerechtigkeit – d.h. wir haben die Verantwortung, unsere Umwelt zu schützen und mit Ressourcen nachhaltig umzugehen, um nachfolgenden Generationen zukunftsfähige Lebensbedingungen zu ermöglichen.

Aus christlicher Perspektive haben wir hier den Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung. Um den drastisch voranschreitenden Klimawandel aufzuhalten, bedarf es einer Veränderung im Verhalten aller Beteiligten. Jeder Einzelne ist dazu aufgefordert Verantwortung zu übernehmen. Dazu gehört das eigene Handeln ebenso wie der Einsatz für gesellschaftspolitische Veränderungen, so dass Verursacher für entstandene Schäden zur Verantwortung gezogen werden und vor allem weitere verhindert werden. Ein Beispiel dafür ist ein umfängliches Lieferkettengesetz einzufordern das Unternehmen verpflichtet ökologische und soziale Sorgfalt zu übernehmen. Wenn wir uns deshalb mit Klimagerechtigkeit befassen und für diese einstehen, bedeutet dies, wir fordern Gerechtigkeit für Mensch und Umwelt.  

Mittlerweile wurde diese Verantwortung sogar mit dem Urteil vom Bundesverfassungsgericht (BVG) anerkannt. Mit seinem Urteil vom 29.04.2021 hat das BVG die 1,5 Grad Grenze des Pariser-Klima-Abkommens für verfassungsrechtlich verbindlich erklärt. Der Gesetzgeber wurde verpflichtet einen vorrauschauenden Plan zu entwickeln und die Klimapolitik zu beschleunigen. Das deutsche Klimaschutzgesetz aus dem Jahr 2019 ist deshalb in Teilen nicht mit den Grundrechten vereinbar. KlimaschützerInnen hatten zuvor dagegen geklagt, da das Gesetz lediglich bis zum Jahr 2030 Maßnahmen für eine Emissionsverringerung vorgesehen hatte, somit würden die Folgen die junge Generation, in ihren Freiheitsrechten verletzen.

Wir als KAB sehen unsere Aufgabe hier als Aktionsbewegung, welche mit unterschiedlichen Projekten, wie Konfliktzone Altdorfer Wald - Bildungs- und Dialogformate zur Klimagerechtigkeit am Beispiel des „Altdorfer Waldes“ partizipativ entwickeln möchte. Wir vermitteln und regen zum Dialog an.  Gleichzeitig entwickeln wir gemeinsam mit unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen AkteurInnen demokratische Prozesse und Bildungsformate, welche auch in anderen Kontexten eingesetzt werden können.

Wir möchten die Motivation von jungen AktivistInnen unterstützen und eine politische Teilhabe von ErstwählerInnen voranbringen. Die KAB möchte Unterstützung bieten, um politische Forderungen wirksam zu machen –und über den Dialog noch mehr Menschen zu erreichen.

Ganz konkret starten wir mit einer digitalen Dialog-Reihe zu der Sie sich via Email anmelden können. Wir möchten damit den Dialog zwischen AktivistInnen, Engagierten, BürgerInnen und BügermeisterInnen/ EntscheiderInnen zur Problematik Kiesabbau im Altdorfer Wald anregen und Sie alle zum Gespräch einladen.

Hier, die Aufzeichnung des 1. Teils der Dialog-Reihe: Zukunft Altdorfer Wald. Wir diskutieren live mit Akteuren zur Frage: Wie können aktive BürgerInnen sich für den Erhalt des Altdorfer Waldes einsetzen?

Hier die Aufzeichnung des 2. Teils - Dialog zum Regionalplan. Wir fördern den Dialog mit Befürwortern (Verbandsdirektor Wilfried Franke, Regionalverband Bodensee-Oberschwaben) und Gegnern (Scientists for Future) des Regionalplans Bodensee-Oberschwaben und sprechen mit ihnen über das Für und Wider ihrer Argumente

Hier, die Aufzeichnung des 3. Teils der Dialog-Reihe zum Thema zukunftsfähiges Bauen. Dieser Teil befasst sich mit der Frage: Gibt es eigentlich Alternativen zum Kies in der Bauindustrie? Wir sind im Gespräch mit Dr. Patrick Bergmann, welcher eine digitale Plattform zur Wiederverwendung von Baumaterialien auf Basis der Keislaufwirtschft (Madaster) vorstellt, wir erhalten Input von Charlotte Bofinger, Bauingenieurin und Aktivistin bei Architects for Future zur Frage wie Bauen innerhalb der planetaren Grenzen aussehen kann und hören Beispiele aus der Praxis zum Kiesrecycling durch Sebastian Rauscher von der Firma Feess (Bundesumweltpreis 2016).

Die Dialog-Reihe: WIR DISKUTIEREN ÜBER DEN ALTDORFER WALD

findet an folgenden Terminen zu unterschiedlichen Themen statt.  

02. Juni um 19 Uhr via Zoom - Teil 1
Wir diskutieren live zur Frage: Wie können aktive BürgerInnen sich für den Erhalt des Altdorfer Waldes einsetzen und was ist die Motivation der unterschiedlichen Akteure? Hier sind wir im Gespräch mit: Ulfried Miller vom BUND, Samuel Bosch von den BaumbesetzerInnen im Altdorfer Wald und Alexander Knor vom Natur- und Kulturverein Altdorfer Wald. Eingeleitet und moderiert wird dieser Abend von Ulrich Mendelin, Journalist bei der Schwäbischen Zeitung.

Anmeldung bitte per Email an: kab@blh.drs.de
Betreff: Anmeldung Diskussion Altdorfer Wald Teil 1, 2 oder 3
Im Text: Vorname, Name
Nach einer kurzen Bestätigung erhalten Sie den Zoom-Link dann einen Tag vor der Veranstaltung.

22. Juni um 19 Uhr via Zoom - Teil 2
Wir fördern den Dialog mit Befürwortern (Verbandsdirektor Wilfried Franke, Regionalverband Bodensee-Oberschwaben) und Gegnern (Scientists for Future) des Regionalplans Bodensee-Oberschwaben und sprechen mit ihnen über das Für und Wider ihrer Argumente und laden Sie herzlich ein, sich an der Diskussion mit Fragen zu beteiligen.

30. Juni um 19 Uhr via Zoom - Teil 3
Die Vorstellung einer digitalen Plattform zur Wiederverwendung von Baumaterialien auf Basis der Keislaufwirtschft (Madaster), Input von Charlotte Bofinger, Bauingenieurin und Aktivistin bei Architects for Future zur Frage wie Bauen innerhalb der planetaren Grenzen aussehen kann und Beispiele aus der Praxis zum Kiesrecycling der Firma Feess (Bundesumweltpreis 2016) liefern hier die Grundlage für ein Gespräch über Innovationen in der Bauindustrie.

12. Oktober 19 Uhr via Zoom - Teil 4
Zukunftsfähig Bauen und neuen Wohnformen
Mit drei spannenden Inputvorträgen und anschließender Diskussion befassen wir uns mit dem Thema Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen, Siedlungsplanung, Tiny Häusern und Baugemeinschaften.
 

 

 

Aktionen zum Mitmachen!

12. Oktober 19 Uhr via Zoom
Dialog-Reihe Teil 4
Zukunftsfähig Bauen und neue Wohnformen
Mit drei spannenden Inputvorträgen und anschließender Diskussion befassen wir uns mit dem Thema Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen, Siedlungsplanung, Tiny Häusern und Baugemeinschaften.

Anmeldung via Email mit Betreff: Dialog-Reihe Teil 4 an: kab@blh.drs.de

24. und 25. August - Utopie Camp im Kapuziner Kreativzentrum Ravensburg

Gemeinsam mit Kapuziner und KAB wird das Camp als Teil der Utopie-Konferenz der Leuphana Universität Lüneburg organisiert, zu der die Transformations-forscherin Maja Göpel und der Philosoph Richard David Precht einladen.

Im Ravensburger Utopie Camp widmen wir uns der Frage: Wie kann utopisches Denken über Wohlstand und Wachstum unsere Visionen für ein L(i)ebenswertes Ravensburg 2030+ verändern?

Gemeinsam wollen wir über Zukunftsvisionen und #UtopischesWachsen in der Region sprechen, aber auch kreative und konkrete Ideen entwickeln.

Themenschwerpunkte: 

- Wie kann Kunst, Design und Kultur positive Bilder/ Zukunftsvisionen gestalten?
- Wie schaffen wir eine Neuausrichtung der regionalen Landwirtschaft? (z.B. Solawi, Regionalwert AG)
- Neugestaltung von Arbeit und Wohnen im ländlichen Raum! (z.B. www.wohnenpluswangen.de)
- Wie können wir in unserer Region Modelle alternativen Wirtschaftens fördern und umsetzen? (Gemeinwohl-Region Bodensee Community Economies, Bürgerkarte)
Weitere Informationen und Anmeldung via: https://www.leuphana.de/portale/utopie-konferenz/utopie-camps/ravensburg.html

Exkursionen im Altdorfer Wald

Es gibt viel zu entdecken im Altdorfer Wald. Der BUND hat ein umfangreiches Exkursionsprogramm erarbeitet, das die Besonderheit dieses einzigartigen Biotops herausstellt. Hierfür konnten wir vielfältige Partner*innen finden, die uns mit ihrem Wissen bereichern werden. Ende Juli starten die ersten Führungen.

ANMELDUNG: bund.ravensburg@bund.net

  • Wasserschutzgebiet Weissenbronnen - Wasserversorgung fürs Schussental // Termin: Sonntag, 19. September: 14:00 Uhr, Dauer: 2-3h // Referent: Günther A. Binder, Bürgermeister Baienfurt.
     
  • Stiller Bach beim Rössler Weiher // Termin: Sonntag, 26. September 2021: 14:30 Uhr, Dauer: Ca. 2 h // Referent: Günter Tillinger (BUND), Diplom-Agraringenieur
     
  • Wohlfühl-Orte: Wald und Wiesen // Termin: Sonntag, 10. Oktober 2021: 14:00 Uhr, Dauer: Ca. 2 h // Referentin: Claudia Panter, Moorerlebnisführerin und Naturpädagogin
     
  • Weihergeschichten im Altdorfer Wald // Termin: Sonntag, 3. Oktober 2021: 14:00 Uhr, Dauer: Ca. 2,5 h // Referent: Ulfried Miller, Agrar-Biologe, BUND-Geschäftsführer

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des BUND oder im Flyer.

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