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Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart

„Mehr Respekt, mehr Zeit - jetzt handeln"

VIDEO "Mehr Respekt, mehr Zeit - jetzt handeln"

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ist das Motto der KAB Rottenburg-Stuttgart für eine neue Pflegeoffensive.

Menschen jedes Alters können sich an den Aktionen der KAB für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege beteiligen.

Wie das gelingen kann zeigt die Aktion in Reutlingen. Ein Video gibt einen guten Einblick.

 

 

VIDEO

Pflegepetition in Reutlingen übergeben

Mit einer kreativen öffentlichen Aktion in und vor dem Reutlinger Rathaus fand am Nikolaustag die Kampagne der KAB zur Abschaffung der 10 Tage Dauerschicht für Pflegekräfte einen vorläufigen Abschluss. Seit Oktober ist ein Kampagnenteam der KAB von Haustür zu Haustür gezogen, um Unterschriften für die Petition zu sammeln. Im Laufe der Kampagne schlossen sich immer mehr Unterstützer*innen aus Reutlingen den Aktiven der KAB an. Zum Schluss standen 140 Helfer*innen auf der Liste, die ihrerseits Unterschriften in Betrieben und Nachbarschaft sammelten.

2.567 Reutlinger Bürger*innen fordern die Abschaffung der 10 Tage Dauerschichten
Beflügelt von dieser Aktionsdynamik übergab die KAB  am Vormittag im Rathausfoyer einen dicken Ordner an Sozialbürgermeister Robert Hahn. Dieser zeigte sich beeindruckt, wie viele Reutlinger Bürger und Bürgerinnen sich der Kampagne der KAB anschlossen. Genauso angetan war er von der Lebendigkeit der Präsentation der Unterschriften im Rathaus. Mit einem 6 Meter langen Banner mit allen Unterschriften darauf zogen die Aktiven ins Rathaus ein. Statt „Lasst uns froh und munter sein“ hieß es: „Lasst uns fit statt müde sein – zu Dauerschichten sag ich nein“ . Dass es nicht einfach sein werde, in allen Reutlinger Altenhifeeinrichtungen diese gesundheitsschädlichen Dauerschichten abzuschaffen, räumte Bürgermeister Hahn ein. Auch wenn die Kommune nur in den eigenen Einrichtungen konkret etwas tun könne, so lud er die KAB dennoch ein, ihr Anliegen bei der kommunalen Pflegekonferenz im März kommenden Jahres vorzutragen.

Um 15.00 Uhr fand die Aktion ihre Fortsetzung. Mit dem Unterschriftenbanner vorneweg und KAB-Banner zogen rund 50 Demonstranten durch die Fußgängerzone.
Zurück am Rathaus sprach die Kampagnensprecherin Christa Wolpert  von der überwältigenden Solidarität für die Pfleger und Pflegerinnen, die mit der Unterschriftenaktion zum Ausdruck komme. Ihr Dank galt den Unterstützer*innen und den Pflegekräften, die sich der Aktion anschlossen. Maria Sinz, Pflegefachfrau der KAB, rief unter Beifall in die Menge: „Wir hören nicht auf, bis die 10 Tage Dauerschichten in Reutlingen abgeschafft sind!“

Spontan nahm ein Pfleger, der zufällig zur Demo dazu gestoßen war, das Mikrofon in die Hand und sprach von den unerträglichen Bedingungen in seinem Beruf: „Wir brauchen mehr Anerkennung in der Gesellschaft , daher ist Eure Aktion so wichtig. Endlich greift mal jemand unsere Lage auf!“

Für eine Überraschung sorgte zum Abschluss der Nikolaus, der sich nicht nur als Demo-Teilnehmer outete, sondern in seiner Tasche liebevoll gestaltete Säckchen für die Aktivisten mitbrachte. Dieses Dankeschön-Zeichen überreichte eine KAB-Delegation auch den Beschäftigten eines Altenheimes, die das ganze Jahr einen tollen Job für die pflegebedürftigen alten Menschen machen.

Eine harte Nuß für den Oberbürgermeister

Damit die Situation der Pflegekräfte nicht im Tagesgeschäft untergehe und vor allem dass die 10 Tage Dauerschichten in allen Reutlinger Einrichtung hoffentlich bald der Vergangenheit angehöre, dafür schenkte die KAB dem Oberbürgermeister Keck eine große Kokosnuss und Nussknacker für seinen Schreibtisch. Denn die Stadt kann für den sozialen Dialog für bessere Pflegebedingungen eine entscheidende Rolle spielen.

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