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Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart

Pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige

„Wir geben Halt- wer hält uns?“

80% der Pflegebedürftigen werden von Angehörigen zu Hause gepflegt, mit und ohne Unterstützung durch ambulante Pflegedienste. Die körperliche und psychische Belastung ist erheblich. Soziale Kontakte sind eingeschränkt.

Es gibt Entlastungshilfe. Wir beraten bei Kur- und REHA Maßnahmen für pflegende Angehörige:

HEILBRONN         Tel. 07131 741 1111 
                                  
kurberatung-hn@blh.drs.de

RAVENSBURG      Tel. 0751 210  40
                                   
kurberatung-rv@blh.drs.de

STUTTGART         Tel. 0711 9791 4640
                                   
Kurberatung-stgt@blh.drs.de
                                   hier nur telefonisch oder online

Informationen zur  Pflegversicherung finden Sie hier:

Ratgeber Pflege - Die Ratgeber - Materialien/ Formulare - KAB Deutschlands e.V.

Darüber hinaus setzt sich die KAB politisch ein für den Ausbau sogenannter haushaltsnaher Dienstleistungen. Ansprechperson: MSinz@blh.drs.de

Pflegende Angehörige am Ende ihrer Kräfte?

In Deutschland leben 5,7 Mio. pflegebedürftige Menschen. Rund 86% werden zu Hause von ihren Angehörigen allein oder mit Unterstützung eines ambulanten Pflegedienstes oder einer Tagesbetreuung versorgt. Tendenz steigend. Diese Zahlen veröffentlichte das Statistische Bundesamt Ende 2023.

Pflegebedürftige gibt es in allen Altersgruppen. Fast zwei Drittel der Personen, die eine oder mehrere Personen pflegen sind Frauen. Ein Drittel der häuslichen Pflege wird von Männern übernommen. Die Zahlen belegen auch, dass Pflegende seelisch und körperlich meist mehr belastet sind.

Manchmal fehlen Zeiten zur Erholung und Regeneration. Hier kann eine Vorsorge oder Rehabilitation Maßnahme nach § 111 eine gute Unterstützung bieten. Es gibt verschiedene Optionen.

So kann die Pflegeperson alleine an der Maßnahme teilnehmen. Der zu pflegende Angehörige wird in dieser Zeit von einer anderen Person zu Hause versorgt oder wird in einer Kurzzeitpflege untergebracht. Je nach Situation kann der zu Pflegende eventuell auch an einer eigenen Rehamaßnahme teilnehmen.  Für Kinder und Jugendliche mit Einschränkungen gibt es auch das besondere Angebot von Kurzzeitwohnplätzen.

Eine andere Möglichkeit ist, dass die Pflegeperson den zu pflegenden Angehörigen mitnimmt. Manche Kurkliniken bieten unter bestimmten Voraussetzungen eine Mitversorgung des Angehörigen an. Oder der Pflegebedürftige wird in einer Kurzzeitpflege am Kurort oder in der Nähe untergebracht. Unter bestimmten Umständen ist auch eine eigene Reha-Maßnahme des Pflegebedürftigen in derselben Klinik oder am selben Ort möglich.

Da jede Pflegesituation individuell ist, braucht es auch eine individuelle Beratung.

Wir empfehlen eine rechtzeitige Abklärung mit einer Beratungsstelle, wie der genaue Ablauf ist und welche Unteralgen benötigt werden. Bei Fragen rund um Vorsorge und Reha Maßnahmen für Pflegende Angehörige können Sie sich gerne auch per Mail kurberatung-rv@blh.drs.de oder telefonisch unter 0751-210 40 bei uns melden. Wir sind eine anerkannte Beratungsstelle des Müttergenesungswerkes und sind auf die Beratungen für pflegende Angehörige spezialisiert.

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