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Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart

Ruhepol

Rückblick KAB Ruhepol 5.-6. November 2025 Bildungshaus Schönenberg, Ellwangen

„Stärkung im Hier und Jetzt“

Nachdem der Ruhepol im Frühjahr nicht alle Interessentinnen aufnehmen konnte, traf sich eine kleinere Gruppe von Arbeitnehmer*innen in der Pflege im November. „ In einer kleinen Runde diesen Tag zu verbringen ist echt Luxus. Sammlung und Tiefgang ist noch mal ganz anders möglich“, so eine Teilnehmende. Einen Schritt aus dem Alltag heraustreten, Verpflichtungen ruhen lassen. Der Schönenberg mit dem weiten Blick in die Landschaft lädt zum Perspektivenwechsel ein. Eingebettet in Zeiten der Stille und Körperwahrnehmung widmeten sich die Teilnehmenden dem, was sie im Inneren bewegt. „Überrascht hat mich die Methode Bibliodrama. Der 2000 Jahre alte Text wird tagesaktuell.“ Sagt eine neu zum Ruhepol dazu gekommene Teilnehmerin. Der Austausch untereinander wird sehr geschätzt. Die Teilnehmenden kommen alle aus dem Bereich Pflege aus unterschiedlichen Einrichtungen. Bestandteil des Seminars ist immer auch der Blick auf die Arbeit. Dieses Mal unter der Fragestellung :“Was macht mir die Arbeit leicht?“ Fairer Lohn, klare Strukturen,

Verlässlichkeit im Team, kleine Gesten, Selbstverantwortung, konstruktive Führung, waren einige der benannten Punkte. Große Übereinstimmung herrschte darüber , dass nach wie vor zu wenig Zeit für die Patienten/Bewohner bleibe. Ein Brennpunkt im ambulanten Bereich ist der Abrechnungsmodus, längst ist der auf der politischen To Do Liste, doch bislang immer noch nicht abgearbeitet. Ein konkretes Ergebnis des Ruhepol-Tages, unter der Rubrik: “was kann ich/können wir selbst beeinflussen?“, war die Bekräftigung einer schon länger gehegten Idee, nämlich für Regenschutzjacken als Arbeitskleidung im ambulanten Dienst einzutreten.

Schauen wir beim nächsten Ruhepoltag wie weit das Projekt gediehen ist……

Ruhepol 27./28. Februar 2024 Schönenberg, Ellwangen

Thema: Unsere Stärke

„Ich bin dieses Jahr wieder gekommen , weil hier jede ganz bei sich ist und wir gleichzeitig eine Gemeinschaft sind.“ So ein Beitrag zum Start in der Anfangsrunde. Der Tag bzw. die Tage sind klar strukturiert und bieten deshalb viel Raum. Natur, der freie Blick vom Berg in die Weite, Anleitung zu Körpererfahrung (für manche eine Herausforderung), Geführte Meditation, Interesse am Anderen, Austausch das macht diese Zeit wertvoll. Die Tage waren von Vertrauen getragen, so wagten wir auch den Schritt in Elemente des Bibliodramas. ( Die blutflüssige Frau Mk 5,25-34). Der Text wird lebendig, lebensnah, aktuell und die Erkenntnisse sind ganz andere als in jeder gehörten Predigt.  In biblischer Weltanschauung verwurzelt zu sein gibt Kraft. „Ich will trotz aller Anforderungen nicht hart werden.“ „Diese Gemeinschaft von Frauen tut gut, vor allem weil wir nach wie vor viel stärker für uns selbst eintreten müssen.“  Ganz nebenbei hat E. zum ersten Mal seit ihrer Schulzeit ein farbenstarkes Bild gemalt, Thema Ressourcen durch verwurzelt sein.

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Ruhepol Ergenzingen 24./25.10.2023

Rückblick

Ruhepol Ergenzingen  24./25.10.

„Wir wollen aus Eurem Programm nicht rausfallen“, hieß es am Ende des Tages. Mit diesem Treffen ist nach längerer Anlaufphase, der KAB- Ruhepol auch im Raum Reutlingen/Rottenburg installiert. Mit großem Vertrauensvorschuss ließen sich die Teilnehmer:innen auf das Angebot ein.“ Wo kann ich schon mal „sagen was ist“ ohne sofort bewertet zu werden? Wo treffe ich Menschen, die verstehen, wovon ich rede? Und wo braucht es für dieses Verstehen noch nicht mal viele Worte….“

menschlich-sozial-gerecht : „Das gibt es nicht!“ sagt Ch. als sie den Raum betritt und das roll up entdeckt. „Ja, mag sein“, erwidere ich, „aber wir sind hoffnungslos utopisch“. Sinn und Zweck des Ruhepol-Angebotes ist, einen Ort zu schaffen, an dem Arbeitnehmer:innen zu sich selbst finden können, mal „einfach Sein“. Anders als bei Selbstoptimierungsversuchen wird dabei die soziale Realität nicht ausgeblendet, vielmehr betonen wir: Anpassungsleistungen haben Grenzen.

„Na ja, wir haben ganz schön viele Probleme mitgebracht….darf das sein?“ so Ch. im Rückblick.

Ich: „Ja, natürlich. An diesem Tag gehen wir nicht an die Analyse ran, schmieden keine Pläne, und suchen keine Lösungen. Was wir tun: wir weichen uns selbst und der Realität nicht aus.“

 

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