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Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart

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07.04.2019

Die KAB mischt sich ein – Europa muss gerechter, solidarischer und sozialer werden. Dafür engagieren wir uns aktiv vor den Wahlen.

Uns ist Europa wichtig als Friedensstifter und Partner für die weltweite Erhaltung der ILO – Kernarbeitsnormen, dem Pariser Klimaabkommen und bei der Schaffung eines fairen Handels.

Das machten die Delegierten des Diözesanausschusses im März 2019 deutlich mit der Verabschiedung der Erklärung der KAB zu den Europawahlen. Gleichzeitig riefen die Delegierten alle KABlerinnen und KABler auf, sich an der Demo am 19. Mai 2019 in Stuttgart zu beteiligen.

Wir wollen Europa nicht den Nationalisten und Rechtsextremen überlassen deren Ziel es ist, die EU abzuschaffen.

 

 

Erklärung des Diözesanausschusses der KAB Rottenburg-Stuttgart zu den Europawahlen vom 23. März 2019 in Untermarchtal

Europa gestalten - Deine Wahl für ein Europa der fairen Handelsverträge!

Vom 23. bis zum 26. Mai 2019 findet zum neunten Mal in allen europäischen Ländern eine Direktwahl für das Europaparlament statt. Wichtige Entscheidungen und Weichenstellungen im Natur- und Umweltschutz, der Klima- und Ressourcenpolitik, der zukünftigen Landwirtschafts- oder Infrastrukturpolitik und die Schaffung einer europäischen Säule sozialer Rechte werden im Europäischen Parlament abgestimmt. Das Europaparlament kann zusammen mit dem Ministerrat Verordnungen und Richtlinien beschließen, die europaweit gültig sind oder aber Nationalstaaten verpflichten, selbst Gesetze zu erlassen, die im Einklang mit auf EU-Ebene beschlossenen Richtlinien stehen. Mithilfe der gemeinsamen Förderpolitik nimmt das Europaparlament Einfluss auf die Entwicklung der Nationalstaaten.

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung(KAB) der Diözese Rottenburg-Stuttgart fordert von den neuen Abgeordneten des Europäischen Parlaments:

Faire Handelsverträge mit sozialen und ökologischen Standards

Die von Peter Niedergesäss und der KAB Rottenburg-Stuttgart initiierte Petition „Fluchtursachen bekämpfen – fairer Handel mit Ostafrika“ gibt mit ihren über 110 000 Unterschriften ein klares Signal:

„Stoppen Sie das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit der Ostafrikanischen Gemeinschaft. Geben Sie dem von Ugandas Präsident Museveni im Namen der Ostafrikanischen Gemeinschaft übermittelten Wunsch nach und öffnen Sie den Dialog für faire Handelsbeziehungen. Sie sollten sicherstellen, dass die Bauern in Ostafrika nicht ihrer Existenz beraubt, dass die Nahrungssicherheit und Souveränität der Menschen dort gewährleistet wird und dass sowohl staatlicherseits als auch seitens der in Ostafrika agierenden Unternehmen die in den UNO Konventionen verbrieften Menschenrechte eingehalten werden. Stellen Sie sicher, dass zukünftige Handelsbeziehungen zwischen der EU und Afrika verbindliche Vereinbarungen zu Handel und nachhaltiger Entwicklung enthalten, darunter auch bindende und einklagbare Regeln zur Einhaltung zumindest der ILO Kernarbeitsnormen, der wichtigsten Umweltschutzkonventionen und des Pariser Klimaschutzabkommens.“

Helfen Sie mit, unseren Handel mit afrikanischen Staaten und regionalen Zusammenschlüssen in Afrika auf faire und ethische Grundprinzipien zu stellen und im Interesse der Stärkung der eigenständigen, nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaften in Afrika grundlegend neu zu strukturieren!

Wir erwarten vom neuen EU-Parlament, dass die Grundsätze der KAB Rottenburg-Stuttgart an das Handelsabkommen mit Ostafrika, auch bei den anderen Handels- bzw. Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Afrika und Ländern aus den anderen Kontinenten umgesetzt werden.

Mit unserer Partnerbewegung der CWM-KAB Ugandas stellen wir jederzeit gerne unsere Erfahrungen mit und für einen fairen Handel zur Verfügung.

Am 26. Mai die Zukunft für ein soziales und nachhaltiges Europa mitbestimmen!

Aufruf

Ein Europa für Alle:
Deine Stimme gegen Nationalismus!

Sonntag, 19. Mai 2019: Großdemos in den Städten Europas


Die Europawahl am 26. Mai 2019 ist eine Richtungsentscheidung über die Zukunft der Europäischen Union. Nationalisten und Rechtsextreme wollen mit ihr das Ende der EU einläuten und Nationalismus wieder großschreiben. Ihr Ziel: Mit weit mehr Abgeordneten als bisher ins Europaparlament einzuziehen. Wir alle sind gefragt, den Vormarsch der Nationalisten zu verhindern!

Wir halten dagegen, wenn Menschenverachtung und Rassismus gesellschaftsfähig gemacht, Hass und Ressentiments gegen Flüchtlinge und Minderheiten geschürt werden. Wir lassen nicht zu, wenn Rechtsstaat und unabhängige Gerichte angegriffen, Menschen- und Freiheitsrechte eingeschränkt und das Asylrecht abgeschafft werden sollen. Deshalb appellieren wir an alle Bürger*innen Europas: Geht am 26. Mai wählen – tretet ein gegen Nationalismus und Rassismus: Für ein demokratisches, friedliches und solidarisches Europa!

In Zeiten nationaler Alleingänge ist es wichtiger denn je, dass wir uns als solidarische Gesellschaft für ein Europa einsetzen, das Demokratie und Rechtsstaatlichkeit über Grenzen hinweg verwirklicht und sich über Nationalismus und Abschottung hinwegsetzt. Gemeinsam sagen wir: Die EU muss sich ändern, wenn sie eine Zukunft haben will. Wir streiten gemeinsam für unsere Vision eines anderen Europas.

Unser Europa der Zukunft...

  • verteidigt Humanität und Menschenrechte. Statt seine Grenzen zur Festung auszubauen und Menschen im Mittelmeer ertrinken zu lassen, garantiert es sichere Fluchtwege, das Recht auf Asyl und faire Asylverfahren für Schutzsuchende.
  • steht für Demokratie, Vielfalt und Meinungsfreiheit. Statt vor allem auf mächtige Wirtschaftslobbys hört es auf die Stimmen seiner Bürger*innen. Es verteidigt den Rechtsstaat, wird demokratischer und gibt dem Europaparlament mehr Einfluss. Es fördert Toleranz und gewährleistet die Vielfalt an Lebensentwürfen, Geschlechtergerechtigkeit, die Freiheit von Kunst, Kultur und Presse sowie eine lebendige Zivilgesellschaft.
  • garantiert soziale Gerechtigkeit. ​Statt Privatisierung, Deregulierung und neoliberale Handelsabkommen voranzutreiben, wird es ein Gegengewicht zum massiven Einfluss der Konzerne. Es baut auf Solidarität und sichert Arbeitnehmer*innenrechte. Allen Menschen wird das Recht auf Bildung, Wohnen, medizinische Versorgung und soziale Absicherung sowie ein Leben frei von Armut garantiert. Europa muss hier seiner Verantwortung gerecht werden - bei uns und weltweit.
  • treibt einen grundlegenden ökologischen Wandel und die Lösung der Klimakrise voran. ​Statt auf fossile und nukleare Energien setzt es auf erneuerbare Energien. Es ermöglicht eine bäuerliche, klimagerechte Landwirtschaft. Gleichzeitig sorgt es dafür, dass der Wandel sozial abgefedert und gute Arbeit geschaffen wird.

Am Sonntag, den 19. Mai 2019 gehen europaweit zehntausende Menschen gleichzeitig auf die Straße! Für die Zukunft Europas, gegen Nationalismus!

 
 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der KAB treffen sich am 19. 05. 2019 um 12:00 Uhr vor dem Haus der Kirche in der Königstrasse.

Gemeinsam ziehen wir zum Startpunkt der Demo auf den Arnulf –Klett- Platz

Mit diesem Link erfahrt ihr Aktuelles zur Demo in Stuttgart:

www.ein-europa-fuer-alle.de/stuttgart

 

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Jahnstraße 30
70597 Stuttgart
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