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18.10.2019

Gerechte Pflege in einer sorgenden Gesellschaft – Wie gestalten wir Pflege zukunftsfähig?

KAB informiert Jens Spahn über die Petition „12 Tage Dauerschicht abschaffen“

Bei der Podiumsveranstaltung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken – ZdK zu „Gerechte Pflege in einer sorgenden Gesellschaft“ mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn informierte ihn KAB-Diözesansekretär Peter Niedergesäss über den aktuellen Stand der Petition.

Über die Online-Plattform Change.org wurden bis zur Veranstaltung insgesamt 49 144 Unterzeichner gesammelt und bei Straßenaktionen wie in Reutlingen nochmals 1 047 Unterschriften.

Niedergesäss bat Jens Spahn um einen Termin im Januar 2020, bei dem Sandra Lutz-Lang und Pflegefachkräfte alle Unterschriften gemeinsam übergeben werden. Der Termin soll mit seinem Büro vereinbart werden.

Wir werden bis dahin kräftig weiter Unterzeichner sammeln, damit unsere Petition auch Wirkung zeigt, betonte der KAB-Sekretär in Berlin am Rande der Veranstaltung des ZdK.

Jens Spahn: Wir müssen alle Register ziehen

 „Es ist sehr gut, dass sich das Zentralkomitee der deutschen Katholiken in der Weichenstellung zur Verbesserung der Pflegesituation einbringt“, lobte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn MdB gestern im Berliner St. Hedwig Krankenhaus vor rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern einer Podiumsdiskussion, zu der der ZdK-Sachbereich „Wirtschaft und Soziales“ eingeladen hatte.

Unter der Moderation der Sprecherin des Sachbereichs, Hildegard Müller, diskutierten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Dr. Sylwia Timm (Verbraucherzentrale Brandenburg e.V.), Prof. Dr. Hildegard Theobald (Universität Vechta) und Prof. Dr. Bernhard Emunds (Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt/Main) über Reformbedarfe in der Pflege.

Es gehe um den richtigen Ausgleich zwischen der Verantwortung von Familien für die Pflege und deren Leistungsfähigkeit, betonte Spahn in einem Impulsvortrag. „Wir müssen alle Register ziehen, von der Reform der Pflegeausbildung über Anstrengungen in Umschulung und Weiterqualifizierung bis zur Anwerbung ausländischer Fachkräfte, um die offenen

Stellen in der Pflege zeitnah besetzen zu können.“

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion wurde sich darüber ausgetauscht, wie häusliche Pflege heute und in Zukunft gerecht gestaltet und besser mit stationärer Pflege kombiniert werden könne und wie auch die sogenannte 24-Stunden-Pflege besser in den Blick genommen werden kann. Politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen wurden hierbei verstärkt in den Fokus gesetzt.

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