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Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart

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07.01.2019

Hier und jetzt findet unser Advent statt - KAB solidarisiert sich mit dem Beschäftigen der Stiftung Liebenau.

Beitrag bei der Demo in Stuttgart von Peter Niedergesäss,

KAB Diözesansekretär.

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Ihr seid Licht und Hoffnung für die Beschäftigten der Liebenau – im Alter. Ihr steht hier für ein gutes Leben. 

Seit Jahren ist auch die KAB mit den Beschäftigten in der Alten-Pflege aktiv, um bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege durchzusetzen.
Dazu gehört auch ein besseres Gehalt das ein gutes Leben jetzt und im Alter ermöglicht.
Die Stiftung Liebenau – Leben im Alter macht seit Jahren das Gegenteil. Auf dem Rücken der Beschäftigten betreiben sie eine Expansionspolitik, die nicht das Wohl der Beschäftigten im Blick hat, sondern nur ihre Machtstellung in der Altenpflege. Gerade die ungelernten Beschäftigten leiden am stärksten darunter.

Warum treffen wir uns heute?

Ich habe den Eindruck gewonnen, die Geschäftsführung der Liebenau wollte mit der Arbeitnehmerseite gar keine Einigung erzielen. Mit dem jetzigen Ergebnis lebt die Liebenau doch mehr als gut.

Den „schwarzen Peter“ hat Bischof Fürst. Unverständlicherweise hat er ihn noch angenommen. Und die Geschäftsführung kann weitermachen wie bisher.

Doch das was die Geschäftsführung der Liebenau, will schadet allen!

Es schadet:

·        den Beschäftigten bei der Liebenau – Leben- im Alter, insbesondere den Ungelernten. Sie bekommen weiterhin weniger Gehalt als ihre Kolleginnen und Kollegen in den anderen kirchlichen Einrichtungen. Wenn deshalb viele zu anderen Arbeitgebern wechseln, wird sich der Arbeitsdruck für die Verbliebenen noch erhöhen.

·        allen hauptberuflichen Pflegekräften, weil die kirchlichen-Träger mit schlechtem Vorbild in die Verhandlungen um einen bundeseinheitlichen Tarifvertrag in der Pflege gehen. Nächste Woche beginnen die Verhandlungen. Ungeschickter geht es nicht.

·        dem Miteinander der kirchlichen Träger der Altenhilfe. Liebenau ist eine Konkurrenz in der Altenhilfe, die durch dieses Vorgehen mehr Geld in der Kasse hat. Die Konsequenz, die anderen Träger werden auch überlegen wie sie die Kosten senken können, zwangsläufig auf den Rücken Ihrer Beschäftigten.

·        dem Ansehen der Kirche, wie mit kirchlichen Beschäftigten umgegangen wird.

Angesichts dieses Bündels von Schadensmeldungen hilft nur eins, unsere Solidarität. Heute ist ein Anfang. Weitere Aktionen müssen folgen. Die KAB in der Diözese ist mit dabei. Mit unseren Fahnen drücken wir unsere Solidarität aus.

Die KAB wird sich nicht damit abfinden, dass kirchlich Beschäftigte schlechter gestellt werden, als andere kirchlich Beschäftigten.

Noch eine Anmerkung zum Schluss. Das was die Liebenau vor hat, verdient nur eine Antwort Gewerkschaftsmitgliedschaft.

Deshalb mein Appell: Werdet Mitglied bei VERDI! VERDI kann mit Euch und für Euch durch Verhandlungen bessere Arbeitsbedingen erreichen.

Lasst nicht nach im Kampf um Eure guten Rechte!

Link zum SWR Beitrag

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