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18.11.2018

Staatssekretär Norbert Barthle besucht KAB im Büro in Stuttgart, um über die Petition "Flichtursachen bekämpfen - fairer Handel mit Ostafrika" zu reden

Im Vordergrund standen die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Uganda. KAB-Diözesanvorsitzender Ernst Bodenmüller weiß auf die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit von mittelständischen Unternehmen der beiden Länder hin. Ziel muss sein, bei der Organisation von Arbeitsabläufen und Kulturellen Gegebenheiten voneinander zu lernen.

Norbert Barthle, CDU MdB aus Schwäbisch Gmünd unterstrich, dass dies der Kern des Marschallplan mit Afrika von Entwicklungsminister Müller ist und dafür entsprechende Mittel vorgesehen sind.

KAB-Diözesansekretär Peter Niedergesäss machte in dem Gespräch deutlich, nur ein fairer Handel schafft für Uganda Entwicklungsmöglichkeiten.  Dazu muss das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen der EU mit Ostafrika  geändert werden. Niedergesäss „Der Export von landwirtschaftlichen Produkten aus der EU nach Uganda raubt den dortigen Bauern die Existenzgrundlagen und führt zu weiteren Fluchtbewegungen nach Europa. 75 000 Unterzeichner der KAB-Petition bei change.org fordern eine Änderung des EU-Freihandelsabkommen mit Ostafrika. „Das darf das Ministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit nicht ignorieren und darf nicht ungehört bleiben“, betonte der KAB-Diözesansekretär.

Susanne Lutz, KAB-Verantwortliche für  Internationale Zusammenabreit berichtete vom Besuch einer KAB Delegation im vergangenen Sommer in Uganda. Den Teilnehmern ist aufgefallen, dass es Ananas aus der Türkei im Ananasland Uganda zu sehr niedrigen Preisen angeboten werden, so dass die in Uganda angebaute und verarbeitete Ananas auf dem Markt keine Chance mehr auf einen fairen Preis haben. Die KAB-Delegation war einhellig der Meinung, dass so geht fairer Handel nicht.

Bei dem intensiven Gespräch wurde vereinbart, den Erfahrungsaustausch zu den Auswirkungen der EU Freihandelsverträgen in Berlin fortzusetzen. Staatssekretär Barthle unterstrich die Notwendigkeit eines Austauschs mit Nichtregierungsorganisationen wie der KAB, die vor Ort in Uganda aktiv sind.

Wenn wir in der Politik was erreichen wollen brauchen noch mehr Unterstützer stellte Peter Niedergesäss in einem Resümee des Gespräches fest.

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