Zum Neujahrsempfang am 11. Januar der Gemeinde Remshalden strömten über 500 Menschen in die Wilhelm-Enßle-Halle in Geradstetten. Bürgermeister Reinhard Molt begrüßte die Gäste mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr 2025, in dem er vor allem die positiven Ereignisse hervorhob. Ein überaus positives Ereignis des neuen Jahres war die Verleihung der Bürgermedaille der Gemeinde Remshalden an den langjährig engagierten KAB-Vorsitzenden Rudolf Weisshar im Rahmen des Neujahrsempfangs durch Bürgermeister Molt.
Zu Beginn seiner Laudatio stimmte der Bürgermeister die über 500 Gäste auf den „Ehrenamtsmarathon“ des Preisträgers ein: Weisshars Weg begann als Ministrant und Mitglied der Deutschen Pfadfinderschaft. 1975 führte ihn sein Weg in den Sudan, in die Provinz Darfur, wo er Entwicklungshilfe leistete. Bürgermeister Mold mutmaßte, dass hier „Weisshars Sympathie für den afrikanischen Kontinent“ und dessen Menschen begann.
Ehrenamtsmarathon
Zurück in Remshalden engagierte sich Weisshar in der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB). Zunächst war er als Beisitzer aktiv, doch ab 2003 intensivierte sich sein Engagement durch die Partnerschaftsarbeit mit Boyoga in Uganda. 2005 war Weisshar Mitbegründer des Teams „Rat und Hilfe“ und dies markierte den Startpunkt für seine Beratungstätigkeit in sozialen, arbeitsrechtlichen und rentenrechtlichen Fragen. Seit 2015 ist Weisshar ehrenamtlicher Rentenberater in Remshalden für die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg, „mit unglaublichen 250 Beratungen pro Jahr“, so Molt. Im Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart der KAB ist Weisshar seit 2007 in unterschiedlichen Funktionen aktiv und seit 2024 Vorsitzender. Darüber hinaus profitiert seit 2021 auch die Tafel in Weinstadt von Weisshars Engagement. Für diese arbeitet er als Fahrer.
All dies spiegelt sich in Rudolf Weisshars Lebensmotto wieder: „Für andere, die einen brauchen, da zu sein.“ Bürgermeister Molt sagt hierzu: „Das kann man dick und fett unterschreiben.“