Für uns als KAB ist es daher nur folgerichtig, sich tiefergehend mit der Zukunft des Rentensystems zu befassen. Schließlich betrifft das Thema der Altersversorgung alle Generationen gleichermaßen. Darüber hinaus ist die Rente ein elementarer Baustein des sozialen Friedens in unserer Republik und somit wesentlich für die Wahrung einer leb- und wehrhaften Demokratie. Allzu leicht wird der Behauptung geglaubt, das Rentensystem sei angesichts des demografischen Wandels nicht mehr finanzierbar. Dabei wird Jung gegen Alt ausgespielt und Ängste geschürt. Dies ist jedoch nur eine Seite der verzerrten Debatte um das deutsche Rentensystem.
Das Modell der KAB zeigt, dass eine solidarische und vor allem armutsfeste Rente möglich ist. Unser Rentenmodell sieht eine „Garantierte Alterssicherung” vor. Diese würde im Jahr 2026 für eine Person, die stets zum Mindestlohn arbeitete, rund 1.400 € betragen. Die Mehrverdienste im Erwerbsleben eines Gutverdieners würden sich im Rentenmodell der KAB weiterhin positiv niederschlagen und somit die Lebensleistung des Einzelnen würdigen. Darüber hinaus sieht das Rentenmodell der KAB eine weitgehende Gleichstellung der Geschlechter und eine eigenständige Rente für alle Versicherten vor. Ziel ist es somit, das umlagefinanzierte, solidarische und leistungsbezogene gesetzliche Rentensystem beizubehalten und zu stärken.