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Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart

Unsere Pilgergruppe startet bei schönstem Wetter in Ungarn

Unsere Reisegruppe startete am 29.05.2022 mit dem Nachtzug ihre Anreise von Deutschland nach Ungarn. Der Weg zu Fuß begann am 31.05.2022 in Szombathely in West-Ungarn in der Nähe zu Österreich bei strahlend schönem Wetter. Die Tagesetappen variieren zwischen 18 km und 27 km und haben immer ein kulturelles Highlight auf dem Programm. Die Gruppe wird von einem Fahrzeug begleitet, so dass notfalls auch die Möglichkeit besteht, einen Tag auszusetzen und den Beinen eine Erholung zu gönnen. Aber bisher sind alle Pilgerinnen und Pilger fit und schaffen als Gruppe gemeinsam die täglichen Etappen.

 

 

 

Die KAB unterwegs in Europa

Gemeinsam mit sechs Partnern, der KAB Österreich, der KAB Wien, der Diözese Eisenstadt im Burgenland, den Kommunen Köszeg (Ungarn) und Vaihingen/Enz sowie der kroatischen Gemeinschaft Kópháza in Ungarn ist mit dem ersten Pilger-Schritt das zweijährige Projekt gestartet. Die KAB Rottenburg-Stuttgart als Projektkoordinatorin übernimmt eine zentrale Rolle.

 

Brigitte Andree und Thomas Riediger folgen in einer multinationalen Gruppe dem Weg, den der „erste Europäer“ - der Heilige Martin - gegangen ist vom ungarischen Szombathely nach Wien. Der Martinusweg – ein vom Europarat anerkannter Kulturweg – verbindet Ungarn mit Frankreich, den Geburtsort Martins Szombathely mit seinem Bischofssitz in Tours.

 

 

Anhand dieses Weges zeigen wir die Vielfalt der europäische Arbeitswelt und die kulturelle Vielfalt auf. Vor allem aber werden wir die Katholischen Soziallehre als Brücke zwischen religiöser und weltlicher Sicht auf die Gemeinschaft aufzeigen, erlebbar machen. Dass Anerkennung und Respekt für den Einzelnen innerhalb einer Gemeinschaft von Vielen gelebte Stärke der Europäischen Gemeinschaft ist.

Die Europäische Union nennt dieses Strukturprinzip „Subsidiarität“, die Katholische Soziallehre spricht von „Personalität“. Unterwegs werden die Teilnehmenden die Lebendigkeit dieser scheinbar abstrakten Ideen erfahren, werden sehen, wie stark der Glaube die europäische Lebensrealität formte und noch formt. Die Teilnehmenden sind so zugleich religiöse Pilgernde und weltliche Reisende, in jedem Fall lernende Entdecker der europäischen kulturellen Vielfalt.

 

 

 

 

Kulturelle Vielfalt im Gehen erleben

Europa ist stärker und krisenfester, wenn wir Bürgerinnen und Bürger den Mehrwert der Gemeinschaft sehen und erleben, wenn wir die Werte Europas dadurch verteidigen, dass wir sie bewusst leben. Ob wir das Subsidiarität nennen oder Personalitätsprinzip spielt dabei keine Rolle. Es ist entscheidend, dass wir durch tägliches Handeln der Gemeinschaft Leben verleihen und dem Irrweg der Neonationalismen die bunte Vielfalt entgegensetzen.

 

 

 

Die KAB Rottenburg-Stuttgart ist stolz, dass sie im Rahmen dieses Projektes einen Beitrag zum Zusammenhalt der europäischen Gemeinschaft zu leisten vermag. Die Europäische Union honoriert unser Engagement dadurch, dass sie das Projekt vollfinanziert. "Martinusweg 2022 – Europa heute und damals“ ist explizit auf Teilhabe ausgelegt, es soll uns Europäern ermöglichen, Europa lebendig zu erfahren.

 

 

 

Wenn Sie miterleben möchten, was unsere Pilgernden erleben, dann schauen Sie doch auf unserem Blog auf Instagram rein. Unter https://www.instagram.com/martinusweg/ werden wir live berichten von unterwegs und versuchen, Themen mit dem Fokus Subsidiarität, Katholische Soziallehre und Identitätsbildung mit der Leichtigkeit der "Sozialen Medien" zu behandeln, während wir pilgern.

 

 

Müde Pilgerin im Kloster Pannonhalma, das bis heute von Benediktinern bewohnt und bewirtschaftet wird.

Pilgern in der historischen Landschaft Pannonien in West-Ungarn.

Die Stefans-Krone, das Zeichen der ungarischen Herrscher.

Unterwegs wie DDR-Flüchtlinge 1989 und andere Fliehende heute - illegaler Grenzübertritt an historischer Stelle zwischen dem damaligen Ostblock (Ungarn) und dem Westen (Österreich).

Kleine Pause bei Nagycen

Die schwarze Madonna von Kophaza feiert am 2. Juli mit einem großen Fest ihren 250. Geburtstag.

Pilgernde aus Deutschland, Österreich und Ungarn gemeinsam bei der schwarzen Madonna von Kophaza.

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