36 erfolgreiche Stunden für mehr soziale Gerechtigkeit KAB zieht positive Bilanz

An 15 Standorten in der ganzen Diözese Rottenburg-Stuttgart brachten sich über 350 Ehrenamtliche in der 36-Stunden-Aktion der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) ein.

Zentral war dieses Jahr das Engagement gegen Altersarmut. Die lud Besucher von Suppenküchen und sogenannte Normalbürger zu langen Tafeln ein. Dort gab es ein kostenloses, warmes Mittagessen und die Besucher konnten sich über ihre Erfahrungen mit Altersarmut austauschen.  KAB-Verantwortliche stellen das von der KAB entwickelte Rentenmodell Cappuccino vor und diskutierten es mit den Gästen, unter denen zahlreiche Politiker und neu gewählte Bundestagsabgeordnete waren.

In der Sammelzentrale in Laupheim wurde von 5 KAB-Gruppen Kleidung für einen 20-Tonnen-Container vorbereiteten, der nach Uganda verschifft wird.  Darüber wurden Äpfel aus Streuobstwiesen zu Apfelsaft verarbeitet, ebenfalls zu Gunsten von Uganda. Die KAB-Ausstellung „gute Pflege“ wurde mit einen interessanten Begleitprogramm in Stuttgart gezeigt und in Heilbronn wurde einen Allianz für den freien Sonntag gegründet.

Alle Projekte hatten einen Bezug zum Thema „Soziale Gerechtigkeit“. Diözesansekretär Peter Niedergesäss: „Wir wollen in verschiedenen Themenfeldern zeigen, wie wir uns eine menschenfreundliche Form des Wirtschaftens und Arbeitens vorstellen. Dazu gehört für uns auch einen soziale Absicherung im Alter.“

Bericht vom Sonntagsblatt "Die Rentner müssen die Suppe auslöffeln"

KAB-Pressemitteilung

Gemeinsam Tafeln um Armut zu verhindern – die 36 Stunden-Aktion der KAB