Seniorenwoche
Wohin bewegt sich unsere Gesellschaft
TERMIN
Montag, 18.05.2026, 12:00 Uhr bis Freitag, 22.05.2026, 13:00 Uhr
Wirtschaftskrise, Putins Angriff auf die Ukraine, der Klimawandel mit spürbaren Auswirkungen, die Corona-Pandemie, die Debatte über Migration oder Remigration, das sind Krisen, an denen sich heftige Kontroversen entzündet haben. Querdenker, Reichsbürger und Extremisten von rechts wie von links protestieren lautstark gegen unseren Staat. Polarisierende Akteure nutzen Unsicherheiten und schüren gezielt Angst und Wut. In der Folge ist immer häufiger von einer Spaltung der Gesellschaft die Rede. Auch in der Alltagswahrnehmung vieler Menschen stehen sich zunehmend unversöhnliche Lager gegenüber. Aber wie weit gehen die Meinungen in der Bevölkerung tatsächlich auseinander? Ist die Gesellschaft heute wirklich so gespalten? Ist es so, dass gerade alles auseinanderdriftet und alles immer schlimmer wird?
Ob und wie wir die Gesellschaft als konfliktreich erleben, hat auch damit zu tun, wie Meinungsverschiedenheiten kommuniziert werden, was die Medien daraus machen und wie die Politik reagiert.
Wie begründen wir in diesen Zeiten Vertrauen in die Zukunft, wenn Kompromiss als Schwäche gilt und Dialog durch Konfrontation ersetzt wird?
In dieser Woche richtet sich der Blick darauf, wie Politik und Gesellschaft zueinander stehen, was die Berichterstattung der Medien mit uns macht, warum wir ausländische Menschen bei uns brauchen und wie sich eine Gesellschaft wieder stabilisieren kann.
Mit kompetenten Referenten werden wir diesen Fragen nachgehen und versuchen, Antworten zu finden.
ZIELGRUPPE
Seniorinnen und Senioren
LEITUNG
Irmtraud Hagel, Birgitta Ehrenfeld-Denzer
REFERENT*INNEN
Matthias Hofmann, Historiker, Orientalist, Medienwissenschaftler, Kirchentellinsfurt
Asli Kücük, Freiberufl. Referentin polit. Bildung (Demokratiebildung, Extremismusprävention), Beraterin/Moderatorin/Trainerin, Politikerin B90/Grüne, Tübingen
Paul Schobel, Pfarrer, Referent zu Fragen und Problemen in Wirtschaft/ Gesellschaft/ Arbeitswelt, Böblingen
Matthias Schneider, Betriebsseelsorger und Leiter des Fachbereichs Kirche und Gesellschaft der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Rottweil
Frau Fakler und Herr Heinz, Mitarbeitende der Stadtinformationen Weinsberg und Gundelsheim
ORT
Bildungshaus Kloster Schöntal, Schöntal
KOSTEN
290,- € im DZ, 325,- € im EZ
230,- € im DZ, 265,- € im EZ für KAB-Mitglieder und
solche, die es im Seminar werden
Anreise: Montag, 18.05.2026 bis 11.00 Uhr
Abreise: Freitag, 22.05.2026 nach dem Mittagessen
Anfahrt: Bildungshaus Kloster Schöntal
Klosterhof 6, 74214 Schöntal /J., T. 07943– 894 –0
TRÄGER
Die AKSB ist anerkannter Träger der bpb.
Das KSB Stuttgart ist Mitglied der AKSB
ANMELDUNG & WEITERE INFOS
Per Mail an
KAB-Diözesanbüro Stuttgart Tel. 0711 9791-4640 oder – 4647
BITTE BEACHTEN!
Bei Abmeldung nach dem 16.04.2024 ist der volle Teilnehmerbetrag fällig. Tipp: Informieren Sie sich ggf. über eine Reiserücktrittsversicherung.
Seniorenwoche 2026
Flyer
Katholisch–soziales Bildungswerk Stuttgart e.V.
Selbstverständnis
Gesellschaft, Arbeitswelt, Technik und Umwelt, Politik und Wirtschaft unterliegen einem fortwährenden Prozess der Veränderung. Die sozial- und wirtschafts-ökologische Transformation ist in vollem Gange. Dadurch werden immer wieder neue Problemfelder aufgeworfen. Damit jede*r einzelne diesem Wandel und den damit verbundenen Problemen gewachsen ist, ist ein Prozess des lebenslangen Lernens erforderlich.
Das Katholisch-soziale Bildungswerk Stuttgart e.V.(KSB) will durch entsprechende Bildungsangebote zur Erwachsenenbildung die Teilnehmenden motivieren und qualifizieren, die Anforderungen und Herausforderungen, die ihre Einbindung in Arbeitswelt, Gesellschaft und globale Welt mit sich bringt, zu bewältigen. Die Teilnehmenden sollen befähigt werden, Verantwortung für eine solidarische Gesellschaft und die Schöpfung zu übernehmen, indem sie nachhaltig mitwirken und mitgestalten.
Katholisch-sozial orientierte politische Bildung bedeutet, dass ihre spezifische Wertorientierung auf den Grundsätzen der christlichen Sozialethik basiert.
Das KSB tritt als Träger von Bildungsarbeit oft in Zusammenarbeit mit anderen kirchlichen Organisationen und Verbänden auf.
Schwerpunkte unserer Erwachsenenbildung:
Wir greifen aktuelle (sozial-) politische und gesellschaftliche Themen auf, vermitteln Hintergrundinformationen und stellen die unterschiedlichen politischen, sozialen, wirtschaftlichen, ethischen und kirchlichen Positionen zur Diskussion, fördern die Urteilsbildung, analysieren mögliche Handlungs- und Lösungswege (Grundlagen: z.B. Katholische Soziallehre, Beutelsbacher Konsens, Konvention über katholisch-sozial orientierte politische Jugend- und Erwachsenenbildung in der AKSB).
Wichtige Themenfelder :
Arbeitswelt und Digitalisierung / Nachhaltige Transformation der Wirtschaft/(Auto-)Industrie mit besonderem Blick auf prekäre Beschäftigungen / Nachhaltigkeit (auch als Querschnittsthema) und Klimawandel /Gemeinwohlökonomie und Teilhabe / Sozial-, Gesundheitspolitik und Pflege /Rente und Altersarmut / Ehrenamtliches Engagement / Internationale Beziehungen
Zielgruppen:
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer; Erwerbslosen
Verantwortliche in Organisationen, Verbänden, Gemeinden, in der Wirtschaft, in der Politik; Multiplikator*innen;
Interessenvertretungen (Betriebs-, Personalräte, MAV); Seniorinnen und Senioren; ehrenamtlich Tätige, Bildungsferne
Veranstaltungsformate:
Ein-/mehrtägige Angebote, Fachtagungen z.B. zu Digitalisierung, Lieferkettengesetz und Fair Trade. Die Veranstaltungen werden bei den KAB-Mitgliedern aber auch offen beworben. Offene Ausschreibungen sind meist Bedingung für den Erhalt von Fördermitteln.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bundesweite Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke AKSB, Bonn. Sie hat ca. 60 Bildungshäuser als Mitgliedseinrichtungen aus ganz Deutschland.
Zusammenarbeit im Förderbereich sowie Mitarbeit im Schwerpunkt: Sozialstaat und Arbeitswelt (Stichworte: Armut, Chancen(un)gleichheit, Partizipation, Arbeit 4.0, prekäre Beschäftigung, usw.) Sozialökologische Transformation und Nachhaltigkeit ist ein weiterer Schwerpunkt der AKSB. In beiden Schwerpunkten werden Kriterien wie Stabilität, Gerechtigkeit, Solidarität, Teilhabe usw. unter sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekte beleuchtet.
Auch ist es ein Anliegen der AKSB, dass ihre Mitgliedeinrichtungen sich damit auseinandersetzen, wie sie Bildungsferne für die (politische) Bildung erreichen können.
Das Katholisch-soziale Bildungswerk ist ein beim Registergericht Stuttgart eingetragener Verein seit 1958. Vereinsregisternr.: 1219
Vorstand:
Vorsitzende: Maria Sinz, Diözesanpräses KAB, Stuttgart
Stellvertr. Vorsitzende: Irmtraud Hagel, Pfullingen
Schriftführerin: Susanne Lutz, Aalen
Kassier: Klaus Bok, Nordstetten
Geschäftsführerin: Ulrike Kienzle
Adresse:
Katholisch-soziales Bildungswerk Stuttgart e.V.
KSB
Jahnstr. 30
70597 Stuttgart
Telefon: 0711 / 9791 -4661
Mail: KSB@blh.drs.de